WikiLeaks: Hillary Clinton verdeckte ihre Verbindungen zu Wall-Street Bankern

WikiLeaks enthüllt weitere E-Mails um den Wahlkampfstrategen John Podesta, der Hillary Clinton im US-Wahlkampf berät. Bis zur Präsidentschaftswahl sollte das nach offiziellen Verlautbarungen von der Whistleblower-Plattform auch so weitergehen.

 

Von Christian Saarländer

 

Insgesamt ist das bereits der zweiundzwanzigste Teil der E-Mail-Reihe John Podestas, die WikiLeaks auf ihrer Plattform enthüllte. Bereits zuvor wurden zahlreiche E-Mails um Hillary Clinton veröffentlicht, so auch die DNC-Leaks. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter teilt der offizielle Account von WikiLeaks die neusten Enthüllungen mit.

Einem Bericht von RT russisch kann man entnehmen, dass die US-Präsidentschaftskandidatin Clinton ihre Treffen mit hochrangigen Bankern der Wall-Street, unter anderem mit Goldman Sachs, verdecken wollte. Wie RIA Novosti aus den E-Mails zitierte, wollte Clinton verhindern, dass die Treffen mit den Bankern an die Öffentlichkeit gehen. Dies ist durch vorherige Enthüllungen von WikiLeaks allerdings bereits geschehen. Unter anderem wurden ihre Geschäftsverbindungen zu Firmen wie Lafarge aus Frankreich enthüllt, die unter anderem ISIS in Syrien unterstützen sollen.

Es ist fast nicht möglich alle E-Mails zu sichten, da weit über 20.000 E-Mails – alleine aus den Podesta Mails – auf der Plattform veröffentlicht wurden. Aus diesem Grund wurden nun Infografiken veröffentlicht, die die sozialen Verbindungen der einzelnen Mails visualisieren. Die obere Grafik bezieht sich auf das menschliche Netzwerk der aktuellen Reihe. Zudem wurde ein anderes Korrespondenz-Netzwerk in Form einer Infografik aus der Reihe Clinton-Mails veröffentlicht.

Wer selbst daran interessiert ist, die Übersicht über die zahlreichen Mails in Form einer Infografik zu erstellen, dem hilft der Link auf dieser Twittermeldung weiter. Make your own, zu deutsch etwa: Erstell deine eigene (Infografik) soll dazu animieren, weiter für Struktur im E-Mail-Dschungel der Plattform zu sorgen.

Quelle: Contra Magazin