Ungewöhnliches Phänomen: Es gibt ein unsichtbares Kraftfeld, das die Erde schützt

MIT-Wissenschaftler haben ein unsichtbares, die Erde schützendes Kraftfeld entdeckt. Die Wissenschaftler glauben, dass das rätselhafte Kraftfeld auf der Grundlage von niedrigfrequentem Elektromagnetismus funktioniert, aber seine Entstehung ist immer noch ein Rätsel.

Wie sich nun herausstellt, gibt es ein unsichtbares Kraftfeld, das unseren Planeten schützt. Das rätselhafte „unsichtbare“ Kraftfeld, durch das unser Planet vor den Gefahren aus dem Weltraum geschützt wird, scheint wie aus einem Sciene-Fiction-Film entsprungen zu sein.

Es hält schädliche kosmische Strahlung davon ab, in die Atmosphäre unseres Planeten einzudringen und wurde erstmals von zwei NASA-Weltraumflugkörpern entdeckt, die in einer Höhe von 11.000 Kilometern über der Erde um den Van Allen-Strahlungsgürtel kreisen (Rätselhafte Störung der Atmosphäre: Der Erde geht die Puste aus).

 

Das unsichtbare Schutzschild blockiert hoch radioaktive Elektronen, die sich in der oberen Region der Atmosphäre befinden. Laut der NASA, waren die „ultrarelativistischen“ Elektronen äußerst aggressiv und zirkulierten im Weltraum mit annähernder Lichtgeschwindigkeit.

 

Sie sind auch sehr gefährlich, weil sie dazu tendieren, alles zu schmoren, was sich ihnen in den Weg stellt – von Raumschiffen bis hin zu Satelliten, die sich in der Umlaufbahn befinden.

 

Um mehr darüber herauszufinden, brachte die NASA zwei Sonden ins All – die Van Allen Probes – um die Elektronen zu untersuchen, und die Sicherheit der Astronauten und der Ausrüstung zu verbessern, die in den Weltraum geschickt werden (Riskante Manipulationen am Van-Allen-Gürtel, dem „kosmischen Schutzschild“ der Erde (Videos)).

Laut Stellungnahmen der NASA, werden diese Partikel durch das Magnetfeld des Planeten Richtung Erde angezogen. Jedoch können sie sich aufgrund des unsichtbaren Kraftfeldes, das nie zuvor entdeckt wurde, dem Planeten nicht mehr als bis auf 7.200 Meilen [ca. 11.500 Kilometer] nähern.

 

Das Kraftfeld fungiert als eine Barriere, die unseren Planeten vor schädlicher kosmischer Strahlung schützt und schirmt unseren Planeten relativ gut vor Solarwinden Richtung Erde ab.

 

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das rätselhafte Kraftfeld auf niedrigfrequentem Elektromagnetismus basiert, allerdings ist sein Ursprung immer noch ein Rätsel.

Während sie versuchten, das Mysterium des Kraftfeldes zu verstehen, stellten die Forscher vom Massachusetts Institute of Technology mehrere Theorien in Bezug auf seinen Ursprung auf (Anomalie der Schumann-Resonanz (Nachtrag & Videos)).

Einer der ersten Vorschläge bestand darin, dass es etwas mit dem Magnetfeld unseres Planeten zu tun haben müsse, indem sie glaubten, dass dieses Feld die Barriere an seinem Platz hält; allerdings kamen sie nach gründlichen Untersuchungen zu der Schlussfolgerung, dass die Barriere auch dann noch vorhanden war, wenn das Magnetfeld bis zu 30% weniger intensiv war.

Zum Beispiel bemerkten sie, dass die Barriere auch dann nicht versagt und weiterhin das Leben auf unserem Planeten vor gefährlicher kosmischer Strahlung schützt, wenn das Magnetfeld der Erde über Südamerika an Intensität verliert (Wechselhaftes Erdmagnetfeld: Umpolung und die Anomalie im Südatlantik (Video)).

 

Als die Forscher tiefer in die Materie eindrangen, glaubten sie, dass die wahrscheinlichsten Gründe für die Existenz der Barriere die Existenz in langwelligen Radiowellen bestünden, die von unserem Planeten stammen. Jedoch wurden sie wieder einmal widerlegt, da die Wellen üblicherweise mit neutralen Elektronen interagieren und keine große Hilfe gegen ultrarelativistische Partikel darstellen.

 

Sie setzten ihre Suche fort und entdeckten, dass die Barriere höchstwahrscheinlich durch ein Phänomen erzeugt wird, das als „plasmasphärisches Zischen“ bezeichnet wird, welches in den höheren Bereichen der Atmosphäre unseres Planeten vorkommt.

 

Das als „plasmasphärisches Zischen” bekannte Phänomen hilft dabei, gefährliche, sich schnell bewegende Partikel aus der Umlaufbahn abzulenken, wodurch sie auf eine parallel zu den Magnetfeldlinien unseres Planeten verlaufenden Ebene umgeleitet werden, was sie dazu zwingt, in die Atmosphäre abzusinken, mit neutral geladenen Partikeln zu kollidieren und schließlich zu verschwinden (Neue Daten: Erdmagnetfeld ändert sich schnell (Videos)).

Hierzu ein Zitat von News.Mit.Edu: „Was diese hochenergetische Strahlung auf Distanz hält, scheinen weder das Erdmagnetfeld noch langwellige Radiowellen zu sein, sondern vielmehr ein Phänomen, das als ‚plasmasphärisches Zischen‘ bezeichnet wird – sehr tieffrequente elektromagnetische Wellen in der oberen Schicht der Erdatmosphäre, die einem Störgeräusch oder weißem Rauschen ähneln, wenn sie über einen Lautsprecher abgespielt werden.“

 

„Es ist ein sehr ungewöhnliches, seltsames und ausgeprägtes Phänomen, sagt John Foster, der stellvertretende Direktor am Haystack Observatory des MIT. „Dies sagt uns, dass wenn man einen Satelliten oder eine sich in der Umlaufbahn befindliche Raumstation genau innerhalb dieser undurchdringlichen Barriere platziert, man davon ausgehen, dass sie eine viel längere Lebensspanne haben werden. Das ist gut zu wissen.“

Quellen: Pravda.TV/ewao.com/maki72