Walter Häge: Biologische Krebsvorsorge & Krebstherapie II - Reishi, Kurkuma & Jiaogulan

Walter Häge im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Im zweiten Teil des Interviews mit Michael Friedrich Vogt, geht Walter Häge auf drei Naturstoffe ein, die präventiv gegen Krebs eingesetzt werden können und sogar in der Krebstherapie große Wirkung zeigen.
Im berühmten und ältesten chinesischen Arzneimittelbuch, dem "Shen Long Ben Tsao" werden laut Häge, die 120 stärksten Heilpflanzen und Heilpilze aufgelistet, die „Kräuter Gottes“ genannt werden. Als oberstes Heilmittel wird der Baumpilz Ling Zhi genannt, der im japanischen als Reishi bekannt ist. Ling Zhi wird nachweisbar seit über 4.000 Jahren in der chinesischen Volksmedizin zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.

An der zweiten Stelle dieser 120 Naturstoffe folgt das Kraut Jiaogulan.

Jiaogulan, wächst wild und in großen Mengen und kann ebenfalls auf eine 4000-jährige Erfahrungsheilkunde blicken. Diese Pflanze steht uns heute sogar in Europa zur Verfügung, da sie in unserem Klima wunderbar gedeiht.

Die Inhaltsstoffe von Ling Zhi und Jiaogulan wirken als Adaptogene direkt auf das Immunsystem, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu optimieren. Dadurch werden diese in Höchstleistung gebracht, um schädigende Angriffe abzuwehren. Kranke Zellen werden daran gehinder sich zu teilen, wodurch sie nicht zu Krebszellen mutieren.

Der dritte hochwirksame Naturstoff gegen Krebs ist die Gelbwurz Curcuma, die in ihrer besten, pharmazeutischen Qualität wohl auf Madagaskar wächst.
Es ist wissenschaftlich erforscht, dass Curcuma alle inneren und äußeren Signal- und Stimulationswege von Krebszellen hemmt. Es hemmt den Vorgang des Durchbrechens der Krebszellen aus dem lokalen Bindegewebes in die Blutbahn hinein. Somit verhindert Curcuma die Ausbreitung von Metastasenzellen.
Die Curcuma-Wurzel nimmt im Laufe ihres Wachstums das gesamte Lichtspektrum auf und speichert es in sich. Dieses Lichtspektrum bleibt gespeichert, auch wenn die Wurzel getrocknet ist.

Gebe ich nun diese getrocknete Wurzel in meinen Körper, dann strahlt dieses gespeicherte Licht im Curcuma-Pulver in meinen Körper und die kranken Krebszellen saugen davon vor allem die Lichtquanten im blauen Bereich von 427 Nanometer Länge auf.

Dieses physikalische Wirkprinzip der Zuführung von Lichtfrequenzen in die Körperzellen hebt den Energiepegel (ATP-Energie). Dadurch können Mitochondrien und Zellmembranen wieder arbeiten. Das meßbare elektrische Zellpotential steigt wieder auf die notwendigen 70 bis 80 Millivolt (ideal 100 –120 Millivolt) – die chemischen Stoffwechselprozesse können wieder optimal gesteuert werden.

Website:
www.selbstheilung-online.com
www.cellavita.de

Kontakt:
Walter Häge
Im Eichwald 81
D-76857 Gossersweiler-Stein
Tel.: +49 (0)6346 - 300 888 3
selbsthilfe.haege@t-online.de

Werden Sie kostenfrei Mitglied unserer Selbsthilfegruppe:
http://www.selbstheilung-online.com

Unser Heilsystem gründet sich auf den Arbeiten dieser Wissenschaftler:
Prof. Dr. med. Otto Warburg (1883-1970)
Prof. Dr. med. Alfred Pischinger (1899-1983)
Dr. Johanna Budwig (1908-2003)
Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994)
Medizinaldirektor i.R. Dr. med. Heinrich Kremer

Wasserforschung:
Victor Schauberger (1885 – 1958)
Dr Mu Shik Jhon (1932-2004
Prof. Dr. Gerald Pollak
Prof. Dr. Bernd Kröplin

Weitere Sendung mit Walter Häge:

Walter Häge, «Biologische Krebsvorsorge & Krebstherapie I: Linus Pauling und Vitamin C»
http://quer-denken.tv/biologische-kre...

Ich entgifte mich: Praxisprojekt effektive Körperentgiftung. Eine praktische Anleitung zur Selbstheilung. Teil II
http://quer-denken.tv/ch-entgifte-mic...
Ich entgifte mich: Praxisprojekt effektive Körperentgiftung (Teil I)
http://quer-denken.tv/ich-entgifte-mi...
Das Selbstheilungssystem durch Kommunikation
http://quer-denken.tv/2223-das-selbst...

Pflanze Kurkuma, Gelber Ingwer, Safranwurzel (Curcuma longa)

In Indien wird Kurkuma bereits seit 4000 Jahren in der Ayurveda als Gewürz und Heilmittel eingesetzt (und verehrt), aber auch in der westlichen Medizin erfreut sich diese außergewöhnliche Pflanze in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit.


Curcuma longa weist neben seinen positiven Eigenschaften bei der Verdauung  u.a. krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen auf, die in klinischen Studien belegt wurden.

Kurkuma scheint sich ferner auch positiv auf die Knochengesundheit auszuwirken so konnten positive Eigenschaften bei Arthrose und bei altersbedingtem Knochenabbau festgestellt werden.


Da die Bioverfügbarkeit bei Curcumin sehr gering ist, lässt sich diese durch die Kombination mit Piperin (z.b. in schwarzen Pfeffer) wesentlich erhöhen.

 

In der Küche wird Kurkuma (Pulver) hauptsächlich zum Färben genutzt (Safran Ersatz), aber wenn es frisch genutzt wird hat es einen leicht pikanten Geschmack. Kurkuma ist Bestandteil fast aller indischen Currymischungen.


Reishi-Pilz

Ling Zhi (Reishi) übersetzt Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit wird in China seit mehr als 4000 Jahren als vielseitiges und hochwirksames Heilmittel verwendet. Ling Zhi (Reishi) wird getrocknet als Tee, Pilzpulver oder Tinktur angewandt.

 

 


In China und Japan gilt der Heilpilz  als Symbol des Glücks und der Unsterblichkeit. Ob Leberleiden, Allergien, Entzündungen, Herzerkrankungen oder Krebs: Es gibt kaum einen anderen Heilpilz, der so vielfältig eingesetzt werden kann. Doch welche Wirkstoffe sind dafür verantwortlich? Was ist bei der Anwendung zu beachten? Wie wird Reishi-Tee zubereitet und auf welche Weise kann aus dem Reishi ein Extrakt oder ein Sirup hergestellt werden? Folgen Sie uns in die Welt des sagenhaften Reishi Heilpilzes!

Der Reishi (Ganoderma lucidum) zählt zu den bedeutsamsten Heilpilzen und zu den ältesten Arzneimitteln der Menschheit. Er kommt weltweit vor und wächst vorwiegend auf Laubbäumen – sein Lieblingsbaum ist die Eiche. Im deutschsprachigen Raum hört der Reishi auf den Namen "Glänzender Lackporling".

 

Er ist ein reiner Heilpilz, seine Konsistenz ist sehr hart, und er schmeckt überdies bitter.

 

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird der Reishi bis heute z. B. bei den folgenden Leiden eingesetzt:

 

Ausserdem gilt der Reishi als äusserst wirksames Stärkungsmittel, das gerade Menschen, die an einer schweren Krankheit wie Krebs leiden, zu neuer Kraft verhelfen kann. Es kommt also nicht von ungefähr, dass der Reishi als "Pilz des ewigen Lebens" bezeichnet wird.

 

Eine weitere hochinteressante Wirkung betrifft Altersflecken, die der Volksheilkunde gemäss bei regelmässiger Einnahme des Reishi Pilzes langsam aber sicher verschwinden sollen.

Reishi – Die wichtigsten Wirkstoffe im Überblick

Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Reishi sind auf eine ganze Reihe von Wirkstoffen zurückzuführen, wobei sich zwei Stoffgruppen im Besonderen hervorgetan haben. Dabei handelt es sich zum einen um spezifische Polysaccharide und zum anderen um Triterpene aus der grossen Familie der sekundären Pflanzenstoffe.

  • Im Reishi sind mehr als 100 verschiedene hochwirksame Polysaccharide enthalten, unter anderem die sog. sulfatierten Polysaccharide, die aufgrund ihrer guten virenfeindlichen Wirkung sogar vorbeugend gegen die Grippe oder andere Viruserkrankungen empfohlen werden.

    Ja, sogar bei HIV zeigte diese Wirkstoffgruppe überraschende Ergebnisse. Die Polysaccharide im Reishi stabilisieren das menschliche Immunsystem so gut, dass zahlreiche Erreger keine Chance mehr haben.

  • Die Triterpene schützen den Reishi selbst vor dem Befall von Mikroorganismen und wirken im Körper stark antibakteriell, beruhigend und entzündungshemmend. Im Reishi wurden etwa 140 hochaktive Triterpene gefunden, die u. a. der Leberinsuffizienz entgegenwirken, die Histaminfreisetzung dämmen (daher vor Allergien schützen) und sowohl den Bluthochdruck als auch die Cholesterinwerte senken.

    Zusätzlich stärken die Triterpene das Herz-Kreislauf-System und beugen der Tumorbildung vor.

Und doch ist die Heilwirkung des Reishi – wie bei allen anderen natürlichen Arzneimitteln – nicht auf einzelne Wirkstoffe, sondern auf die Gesamtkomposition zurückzuführen. Im Gegensatz dazu, wird in der Schulmedizin meist danach getrachtet einzelne Wirkstoffe zu isolieren und in Form eines Medikaments teuer zu vermarkten.

Im Falle des Reishi sind jedoch erfreulicherweise immer mehr Wissenschaftler daran interessiert, die Wirkungsweise des gesamten Heilpilzes bzw. des Reishi-Extraktes zu erforschen, so dass der Reishi inzwischen zu den bestuntersuchten Heilpilzen der Welt gehört und in der Studiendatenbank PubMed mit mittlerweile weit über 1000 Studien gelistet ist.

Reishi aktiviert das Immunsystem

Es konnte bereits in vielen Studien nachgewiesen werden, dass der Reishi das Immunsystem aktiviert. So haben z. B. Dr. Zhang und seine Kollegen von der Freien Universität Berlin aus dem Reishi ein Proteoglykan (Zucker-Protein-Verbindung) mit dem Namen GLIS isoliert und in Laboruntersuchungen festgestellt, dass GLIS die B-Lymphozyten (B-Zellen) der Milz um das Drei- bis Vierfache erhöht.

Die B-Zellen gehören zu den weissen Blutkörperchen und sind im Körper für die Antikörper-Produktion verantwortlich. Dr. Bao von der Chinese Academy of Sciences kam in einer weiteren Studie zum Ergebnis, dass die Polysaccharide im Reishi nicht nur die Zahl der B-Zellen, sondern zusätzlich auch die Menge der T-Zellen erhöhen.

T-Zellen sind im Körper ständig auf der Suche nach entarteten Zellen oder auch nach Zellen, die von Viren befallen sind, die sie daraufhin aus dem Verkehr ziehen.

Durch diese Aktivierung des Immunsystems wird einerseits Krankheiten vorgebeugt, andererseits werden bei bestehenden Krankheiten die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt (z. B. bei Krebs, aber auch bei vielen anderen chronischen Krankheiten).

Doch der Reishi wirkt sich auf das Immunsystem in zweifacher Hinsicht aus und hilft somit auch bei Autoimmunerkrankungen. Denn wenn das Immunsystem überreagiert oder falsch reagiert, dämpft der Reishi diese Reaktion und schraubt sie auf ein gesundes Mass zurück.

Der malaysische Forscher Dr. Teow Sun Soo empfiehlt für die Stärkung und Aktivierung des Immunsystems 3-mal pro Tag 1500 bis 3000 mg Reishi-Extrakt einzunehmen. Nach zwei Wochen kann die Dosis auf 1000 bis 1500 mg pro Tag reduziert werden.

Reishi in der Krebstherapie

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Reishi gegen verschiedene Krebserkrankungen wirkt. So haben beispielsweise japanische Forscher unter der Leitung von Dr. Liu von der Kyushu University in Fukuoka festgestellt, dass Reishi-Extrakt Prostata-Krebszellen in ihrem Wachstum behindert.

Dr. Gao von der Massey University in Neuseeland behandelte 34 Patienten mit unterschiedlichen Tumoren im fortgeschrittenen Stadium mit täglich 1800 mg Reishi-Extrakt und kam dabei zum Schluss, dass dadurch die Abwehrkraft der Patienten erheblich gesteigert werden konnte.

Dies führte dazu, dass das Tumorwachstum gehemmt wurde. Aufgrund dieser positiven Ergebnisse wird der Reishi in Japan längst offiziell in der begleitenden Krebstherapie eingesetzt.

Die tumorhemmenden Eigenschaften werden auf das Zusammenspiel zwischen den immunstimulierenden Polysacchariden, den für Tumorzellen toxischen Triterpenen sowie weiteren reishitypischen krebshemmenden Substanzen zurückgeführt.

Zudem ist der Heilpilz in der Lage, die Nebenwirkungen der Strahlen- und Chemotherapie zu lindern und das Allgemeinbefinden von Krebspatienten zu verbessern, da er appetitanregend, schmerzlindernd, schlaffördernd und insgesamt stärkend wirkt.

Reishi und Vitamin C: Kombinationstherapie gegen Krebs

Dr. Fukumi Morishige vom Linus Pauling Institut für Wissenschaft und Medizin in Kalifornien erforscht die Wirkungen des Reishi nun bereits seit Jahrzehnten.

Er hat inzwischen mehr als 300 Krebs-Patienten mit einer hohen Dosis Reishi-Extrakt (täglich 2 bis 10 g) behandelt. Die meisten dieser Patienten waren von den Ärzten bereits als hoffnungslose Fälle eingestuft worden.

Dabei stellte sich zunächst Durchfall als Nebenwirkung ein. Schnell war jedoch eine Lösung gefunden: Wenn nämlich der Reishi-Extrakt mit Vitamin C (täglich 6 bis 12 g) kombiniert wurde, stellte sich kein Durchfall ein.

Ausserdem konnte durch diese Kombinationstherapie die Infektionsanfälligkeit gemindert und die Antikörperproduktion normalisiert werden.

Dr. Morishige hat u. a. eine 50-jährige Frau mit Brustkrebs behandelt, nachdem in Folge ihrer Brust-OP Metastasen in der Lunge festgestellt wurden.

Die Patientin nahm für ein halbes Jahr täglich 6 g Reishi-Extrakt ein – und der Lungenkrebs verschwand! Dies ist nur ein Heilungserfolg von vielen, denn Dr. Morishige konnte zahlreichen bereits aufgegebenen Krebspatienten mit der Reishi-Therapie helfen.

Besonders erfolgreich erwies sich diese Therapie bei der Nachbehandlung (z. B. nach einer OP oder Chemotherapie) von Lungenkrebs, Hirntumoren, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenkrebs, um mögliche Rückfälle zu verhindern.

Dr. Morishige ist der festen Überzeugung, dass der Reishi sich nicht nur bestens zur Krebsbehandlung eignet, sondern auch die beste präventive Methode darstellt, um Krebs zu verhüten. Denn rund 20 Prozent aller Krebserkrankungen sind auf Entzündungen zurückzuführen – und der Reishi wirkt entzündungshemmend.

Reishi bei Arthritis, Neurodermitis und Allergien

Der Reishi wirkt sich grundsätzlich positiv auf Entzündungen im Körper aus, was den Triterpenen zu verdanken ist. Diese wirken interessanterweise ähnlich wie das entzündungshemmende Kortison und dämmen die Histaminausschüttung.

Doch anders als Kortison verlaufen Therapien mit dem Reishi nebenwirkungsfrei!

In der Praxis zeigte der Reishi bereits bei Gelenkentzündungen (z. B. Arthritis), aber auch bei Entzündungsprozessen der Haut (z. B. Neurodermitis) gute Wirkungen. Er linderte die mit den Krankheiten einhergehende Rötungen, Schwellungen und den Juckreiz.

Reishi schützt und entgiftet die Leber

In der TCM gilt der Reishi als das beste Lebermittel überhaupt und wird zur Behandlung zahlreicher Lebererkrankungen empfohlen. Die natürlichen Inhaltsstoffe helfen zum einen, die Leberfunktionen zu stärken und zum anderen die Leber zu entgiften sowie vor Leberkrankheiten zu schützen.

Selbst in der Therapie bereits bestehender Leberkrankheiten (Hepatitis A, B und C) ist der Reishi eine empfehlenswerte Begleitmassnahme.

Dabei hat sich der Reishi vor allem in jenen Fällen als hilfreich erwiesen, in denen die Leber noch nicht allzu schwer geschädigt war. So wurden z. B. in einer chinesischen Studie 355 Hepatitis-B-Patienten mit der sogenannten Wulingdan-Pille behandelt, die mitunter aus dem Fruchtkörper des Reishi hergestellt wird: Bei rund 92 Prozent der Probanden verbesserten sich die vormals schlechten Leberwerte ganz erheblich.

Reishi hilft HIV-Infizierten

So wie viele chronische Leberentzündungen wird auch AIDS von einem Virus ausgelöst. Hierbei mehren sich die klinischen Berichte, denen zufolge sich die immunstimulierenden Polysaccharide sogar bei HIV-Infizierten positiv auszuwirken scheinen.

Laut einer Studie, die in der Fachzeitschrift The North American Journal of Medical Sciences publiziert wurde, sind die antiviral wirkenden Triterpene des Reishi Heilpilzes dazu in der Lage, die HIV-Protease (ein Enzym, das für die Vermehrung des Virus notwendig ist) signifikant zu hemmen und somit den Ausbruch der Krankheit zu verhindern bzw. hinauszuzögern.

Auf diesem Prinzip beruhen auch die sogenannten Proteasehemmer (HIV-Medikamente), die jedoch – anders als der Reishi – mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden sind (z. B. Verdauungsstörungen oder Übelkeit), die zu einer Minderung der Lebensqualität führen.

Des Weiteren soll der Reishi auch gegen andere Viren wie z. B. das Epstein-Barr-Virus (EBV) oder Grippeviren wirken. Dies tut er nicht nur ursächlich (Virenbekämpfung), sondern – wie bereits erwähnt – auch vorbeugend sowie rein symptomatisch, indem er gegen Müdigkeit und Schlafstörungen hilft – beides Symptome, die mit einer Viruserkrankung einhergehen.

Reishi beruhigt die Nerven und fördert den Schlaf

Im asiatischen Raum gibt es viele Menschen, die regelmässig Reishi-Tee trinken, so dass man längst weiss, dass der Reishi entspannt und schläfrig macht. Prof. Shojiro Inoue von der Tokyo Medical Dental University ist diesen Erfahrungsberichten nachgegangen und konnte auf nachweisen, dass Reishi-Tee tatsächlich eine schlaffördernde Wirkung hat.

Dies wird darauf zurückgeführt, dass der Heilpilz auf die Gehirnzellen eine sedierende (beruhigende) Wirkung ausübt und das zentrale Nervensystem zur Ruhe bringt. Zudem stellte der Professor fest, dass dieser Effekt nur bei einer geringen Dosierung eintritt – wie im Falle eines Reishi-Tees. Hohe Gaben eines Reishi-Extraktes haben sich bei Schlafstörungen hingegen nicht als hilfreich erwiesen.

Das Positive am Reishi-Tee ist, dass er – anders als Schlaftabletten – weder hypnotisch noch narkotisch wirkt und selbst bei längerem Gebrauch nicht abhängig macht.

 

Reishi-Tee – Die Zubereitung

Einen Reishi-Tee zuzubereiten ist laut dem ungarisch-deutschen Mykologen (Pilzexperten) Jan Ivan Lelley, Professor an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die einfachste Möglichkeit, um den Heilpilz für eine gezielte Selbstmedikation zu nutzen.

  • Für eine Tasse Tee benötigen Sie 1 gehäuften TL Pilzpulver bzw. 1 EL geraspelte Pilze.
  • Übergiessen Sie die Heilpilze mit kochendem Wasser.
  • Decken Sie dann das Gefäss ab und lassen Sie den Tee für 15 Minuten ziehen.
  • Nachdem Sie die Flüssigkeit durch ein Sieb abgegossen haben, ist der Tee trinkfertig.

Tipps: Da der Reishi-Tee bitter schmeckt, kann zum Süssen Honig verwendet werden. Der Tee kann bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt und sowohl kalt als auch warm getrunken werden.

Reishi stärkt das Herz, senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel

Forscher haben in mehreren Studien festgestellt, dass der Heilpilz die Durchblutung steigert und den Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels senkt. Offenbar sind es die Triterpene im Reishi, die überdies den Blutdruck natürlich senken und einem Herzinfarkt vorbeugen können.

In einer grossangelegten klinischen Studie wurden in einer Universitätsklinik in Tokyo 53 Patienten mit Bluthochdruck ein halbes Jahr lang mit Reishi-Extrakt behandelt, woraufhin bei fast 50 Prozent der Probanden der Blutdruck nachhaltig gesenkt werden konnte.

In einer weiteren Studie wurde in sieben chinesischen Krankenhäusern die Wirkung von Reishi auf den Cholesterinspiegel und auf das Herz-Kreislaufsystem untersucht. Bei 70 Prozent der Patienten konnte das schlechte LDL-Cholesterin gesenkt werden, nachdem sie über mehrere Monate den Reishi eingenommen hatten.

Reishi lindert chronische Atemwegserkrankungen

In den 70er Jahren wurde in diversen chinesischen Krankenhäusern eine grosse Studie durchgeführt, woran rund 2000 Patienten mit chronischer Bronchitis teilgenommen haben. Dabei erhielten die Probanden Reishi-Extrakt-Tabletten. Innerhalb von 2 Wochen konnte bei bis zu 91 Prozent der Patienten eine deutliche Besserung ihres Zustandes erreicht werden.

Ein weiterer positiver Effekt der Therapie war, dass auch der Appetit der oft ausgezehrten Studienteilnehmer gesteigert werden konnte. Liegen chronische Atemwegserkrankungen mit verminderter Sauerstoffversorgung vor, was z. B. zu Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit oder Atemnot führt, ist der Reishi besonders hilfreich, da er die Sauerstoffsättigung des Blutes erhöht. Dies konnte auch durch die folgenden Studien bewiesen werden.

Reishi wirkt bei Höhenkrankheit

Chinesische Forscher haben zwei Studien mit Menschen durchgeführt, die unter der Höhenkrankheit litten. Diese tritt in Höhen zwischen 2.500 und 5.500 Meter auf und führt zu einer Sauerstoffunterversorgung, wobei sich in der Lunge und in anderen Körpergeweben (z. B. im Gehirn) Ödeme bilden können. Zu den Symptomen der Höhenkrankheit zählen Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwindel und Erbrechen.

Werden jedoch Massnahmen ergriffen, die die Sauerstoffsättigung des Blutes wieder erhöhen – z. B. die Einnahme des Reishi Pilzes – verschwinden nicht nur die Symptome der Höhenkrankheit.

Denn von einer Erhöhung der Sauerstoffsättigung des Blutes profitieren all jene, die rauchen, an Kreislaufstörungen leiden, einen Herzfehler haben oder durch körperliche Anstrengung bei der Arbeit oder beim Sport einen erhöhten Sauerstoffverbrauch haben.

Bei der ersten Studie nun erhielten über 200 chinesische Soldaten 3-mal pro Tag ein Reishi-Präparat, wobei die Höhenkrankheit bei 97 Prozent der Probanden nicht mehr auftrat. An der zweiten Studie nahmen fast 1000 chinesische Gebirgsjäger teil.

Während in der Reishi-Gruppe bei 83 Prozent keine Kopfschmerzen mehr auftraten und 96 Prozent keinen Brechreiz mehr verspürten, litten in der Kontrollgruppe 80 Prozent der Probanden weiterhin unter der Höhenkrankheit.

Reishi – Anwendungsformen und Dosierung

Der Reishi kann auf unterschiedliche Weise eingenommen werden, zur Auswahl stehen Sirupe, Suppen, Pulver, Kapseln, Tee, Injektionen und Tinkturen. In der TCM liegt die übliche Tagesdosis zwischen 1500 mg und 9000 mg Pilzpulver.

Zur Erhaltung der Gesundheit werden täglich 1500 mg bis 5000 mg Pilzpulver empfohlen, bei schweren Krankheiten wie z. B. Krebs ist die Dosis höher anzusetzen.

Reishi Kapseln

Mit 8 Reishi Kapseln à 400 mg Pilzpulver kommt man bereits auf eine Tagesdosis von 3200 mg.

Reishi-Extrakt

Die übliche Dosierung einer Tinktur liegt bei 3-mal täglich 10-20 ml (2-4 TL). Bei schweren Erkrankungen empfiehlt Dr. Morishige allerdings, täglich 2 bis 10 g Reishi-Extrakt einzunehmen, was 30 bis 150 g des getrockneten Reishi-Pilzes entspricht.

Reishi-Extrakte gelten deshalb als vorteilhaft, da die Hauptwirkstoffe (z. B. Polysaccharide) rund 20-fach konzentriert sind. Dazu kommt, dass quasi alle anerkannten wissenschaftlichen Studien mit Reishi-Extrakten durchgeführt wurden. Es ist ganz einfach, eine Reishi-Tinktur selbst zuzubereiten:

 

Zutaten:

  • 450 g Reishi-Pulver
  • 1,8 l Wasser
  • 0,5 l Alkohol

 

Zubereitung:

  • Vermischen Sie das Reishi-Pulver mit dem Wasser in einem Topf und lassen Sie die Mischung aufkochen.
  • Bedecken Sie den Topf mit einem Deckel und lassen Sie das Gemisch für eine halbe Stunde köcheln.
  • Lassen Sie die Flüssigkeit abkühlen und giessen Sie sie in ein Glasgefäss.
  • Nun können Sie den Alkohol zufügen und das Gefäss verschliessen.
  • Lassen Sie die Tinktur an einem warmen Ort für 2 Wochen ziehen.
  • Filtern Sie die Tinktur durch ein sauberes Leinentuch und füllen Sie sie in verschliessbare Dunkelglasfläschchen.

 

Dabei ist es für den Behandlungserfolg sehr wichtig, dass sowohl die Anwendungsform als auch die Dosierung individuell mit einem erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen und in die übrige Therapie eingepasst wird. Viele chinesische und japanische Heiler schwören übrigens auf Reishi-Kombinationstherapien.

Reishi – Kombinationstherapien wirken oft noch besser

Schon Aristoteles hat erkannt, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Wie Sie bereits wissen, hat sich die Kombination von Reishi und Vitamin C bewährt. Sie sollten dabei jedoch auf eine Zufuhr von natürlichem Vitamin C achten, das z. B. in Sanddorn, Hagebutten oder der Acerolakirsche in beachtlichen Mengen vorhanden ist. Das Vitamin C sorgt dafür, dass die Aufnahme der Wirkstoffe im Reishi verbessert und das Immunsystem zusätzlich unterstützt wird.

 

Ausserdem hat sich in mehreren Studien gezeigt, dass die Kombination von Reishi und grünem Tee Krebszellen daran hindert zu wachsen. So haben Dr. Jia-Shi Zhu vom Pharmanex research Institute in Utah, und sein Forscherteam herausgefunden, dass durch die Inhaltsstoffe der beiden Komponenten eine synergistische Wirkung erzeugt wird, was bedeutet, dass Reishi und grüner Tee ihre Wirkung gegenseitig verstärken, wenn sie gleichzeitig eingenommen werden.

 

Des Weiteren hat Dr. Thyagarajan vom Methodist Research Institute in Indianapolis bei seinen Untersuchungen festgestellt, dass Reishi und Grüntee Brustkrebszellen daran hindern in benachbartes Gewebe einzudringen, also Metastasen zu bilden.

Zu guter Letzt wird der Reishi oft gemeinsam mit anderen Heilpilzen verabreicht, da auch hier in vielen Fällen die Kombination gegenüber einer isolierten Einzelgabe sinnvoller erscheint.

So wird z. B. der Hericium meist gemeinsam mit Reishi bei chronischen Schmerzen erfolgreich eingesetzt, während Reishi und Cordyceps besonders geeignet sind, um gegen Burnout-Symptome und allgemeine Schwächezustände anzugehen, chronische Lungenerkrankungen zu behandeln oder die Leistungsfähigkeit zu steigern.

Wenn Sie nun mehr über die Wirkung von Heilpilzen erfahren möchten, finden Sie unter den folgenden Links viele interessante Informationen:

 

Ich empfehle den pilz selber zu züchten, da man so zugriff auf alle Anwendungsmöglichkeiten aufeinmal hat und man die Pilzzuchtkultur auch in Krisenzeiten weiter fortsetzen kann. Eine mögliche Quelle für Pilzzuchtbags findet ihr hier.


Jiaogulan - Wirkung, Anwendung und Nebenwirkung der Pflanze

Jiaogulan (gesprochen „Dschiau-gu-lan“) ist eine widerstandsfähige Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse, die im heimischen Anbau sehr leicht zu ziehen und zu pflegen ist. Frisch oder getrocknet: Ihre Blätter und anderen Teile können als Tee, Salat oder auch Gemüse verarbeitet und genossen werden.

 

Dieses Heilkaut, dessen Merkmal die sich vergabelnden Ranken mit unpaarig gefiederten fünf bis neun Laubblättern sind, ist in den Regenwäldern Chinas, Japans, Thaiwans, Koreas, Thailands und Malaysias beheimatet. Es erlebt derzeit sozusagen als „Anti-Aging-Kraut“ seine botanische Wiedergeburt: Bereits im 15. Jahrhundert galt es in der Ming-Dynastie im Kaiserreich China als ein „Heilkraut gegen die Hungersnot“. Es ist auch unter den Begriffen „Gnseng des Südens“ oder „Fünf-Blätter-Ginseng“ bekannt.

 

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die seit mehr als 2.000 Jahren praktiziert wird, schätzen deren Heilkundler ihre Wirkung zum Beispiel hinsichtlich

  • Senken des Blutzuckerspiegels,
  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • Störungen des Lipoprotein-Stoffwechsels (Hyperlipidämie)
  • viraler Hepatis
  • chronischer Magen-Darm-Entzündung (Gastro-Enteritis)
  • chronischer Entzündung der Luftröhre (Tracheitis)

Seit Jahrhunderten schwört man in den bergigen Regionen Südchinas auf die Wirkung der süß-herb schmeckenden Blättern in Form eines täglich getrunkenen Tees. Dort ist „Jiaogulan“ als „Xiancao“ bekannt, in etwa übersetzt mit „Kraut der Unsterblichkeit“. Interessanterweise leben in der Provinz Guizhou überdurchschnittlich viele über 100-Jährige …

„Amachazuru“, heißt die Tee- und Gemüsepflanze in Japan, „süße Tee-Ranke“. Dort trat ihr Wirkungspotenzial 1976 eher zufällig zutage, als man bei einer Suche nach einem kalorienarmen Süßungsmittel in Jiaogulan die gleichen Substanzen entdeckte, die ihren Namensgeber Ginseng berühmt machten – die „Ginsenoside“.

„Frauenginseng“ und „Anti-Aging-Kraut“

Die krautige Ranke setzt im Einsatz als Heilkraut seit einigen Jahren in den westlichen Ländern, vor allem in den USA, den Siegeszug als kostengünstigere Alternative zum Ginseng fort. Den Erfolg verdankt sie ihren Wirkstoffen, den Saponinen:

Dabei handelt es sich um natürliche organische Verbindungen, die unter anderem Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen.

Hier punktet die Pflanze durch eine botanische Besonderheit: Obwohl es sich um eine Pflanze aus der Kürbisfamilie handelt, wurden im Jiaogulan-Kraut sogenannte „Gypenoside“ oder „Gynosaponine“ nachgewiesen.

Weiterhin erstaunlich ist, dass ein Teil der Jiagoulan-Gypernosiden nicht nur in der chemischen Zusammensetzung denen des Ginsengs („Panax Ginseng“) entspricht – sondern sogar in höheren Konzentrationen vorkommt: Während Ginseng nur 28 Saponine enthält, sind in Gynostemma pentaphyllum 82 Saponine nachweisbar.

Saponine sind in der Hormonsynthese für die wohltuende Wirkung verantwortlich – und Hormone werden besonders im weiblichen Körper gebraucht. Deswegen wird Jiaogulan auch „Frauenginseng“ genannt. Doch auch für Sportler ist das Kraut geeignet: Es soll u.a. die Milchsäureproduktionsenken und den Körper schneller nach der Anstrengung regenerieren lassen. So kann es sich vor Wettkämpfen als ein echtes „Sportler-Kraut“ erweisen.

Wohl bekomm’s – so wenden Sie Jiaogulan an

Die Pflanze lässt sich in vielen Variationen genießen: Man kann ihre Blätter einfach abpflücken und zerkauen. Der Geschmack ähnelt dem der Ginsengwurzel, ein Mix aus süß-bitter und ein bisschen nach Lakritze. Dieses ist wiederum dem hohen Gehalt an Gypenosiden zu verdanken: Er ist in der Pflanze am höchsten vor der Blüte und ist besonders in den Triebspitzen zu schmecken. Auch Salaten verleihen die frischen Blätter diese besondere Geschmacksnuance, oder man genießt die frischen Blätter direkt als Brotbelag, z. B. auf Butter oder Frischkäse.

Als Tee ist Jiaogulan schnell zubereitet. Dabei wird auf die Zugabe von Ast- und Rindenstückchen verzichtet, es werden nur die Blätter verwendet. Einen Liter kochendes Wasser in eine Teekanne geben, eine Minute abkühlen lassen und dann einige wenige frische oder getrocknete Blätter hinzugeben. Ziehzeit: etwa 3 Minuten. Ein gehäufter Teelöffel getrockneter Tee enthält ca. 65-75mg Gypenoside. TIPP: Im Sommer kann man den Tee gut gekühlt trinken – im Winter, je nach Geschmacksintensität, mit einem kleinen Stück Ingwer kombinieren. Auch frische Brennnessel passt zum Aufguss. Der Tee ist bekömmlich und wirkt beruhigend und ausgleichend.

Aufgeschlossener Schrot

In Europa ist auch ein spezieller, sogenannter „hochaufgeschlossener“ Kräuterschrot erhältlich. Hier werden Jiaogulanblätter in einem mehrstufigen Reifungsprozess durch darauf abgestimmte Enzyme aufgeschlossen. Anschließend werden sie schonend gemahlen. Diesen Schrot kann man mit dem Löffel einnehmen oder über das Müsli streuen – dadurch nimmt man schneller eine höhere Menge an Wirkstoffen zu sich als durchs Teetrinken. Ein gehäufter Teelöffel Kräuterschrot (ca. 2 Gramm) enthält rund 100mg Gypenoside.

Anwendung in der Alternativmedizin

Das ungiftige Heilkraut zählt dort inzwischen zu der Königsklasse bei den Adaptogenen. Dieses sind ungiftige Pflanzen mit universeller, gleichsam „intelligenter“ Heilwirkung: Je nach individueller Erfordernis regen sie zu schwache Körperfunktionen an und dämpfen ein Zuviel im Körper. Zugleich stärken sie das Immunsystem und allgemein die Gesundheit – ohne jede Nebenwirkung. Zu dieser Königsklasse der Heilpflanzen gehören auch Ginseng, Ling-Zhi-Pilz (Reishi), Schisandra (chinesische Beerentraube) und Ashwaganda (indische Schlafbeere).

Deshalb wird der positiver Effekt von Jiaogulan bei Stress-induzierten Krankheiten geschätzt: Es soll immer ausgleichend und balancierend wirken, ohne Nebenwirkungen. Dem tonisierenden (stärkenden) Kraut wird nachgesagt, es aktiviere den Kreislauf und die Leber, stärke das Immun- und Nervensystem und wirke beruhigend bei Stress. Es hätte ein krampflinderndes Potential und sei in der Lage, den Blutzucker sowie Cholesterinspiegel positiv zu beeinflussen. Auch die genannten Anti-Aging-Effekte schreibt man ihm zu. Wie bei allen pflanzlichen Mitteln ist auch bei Jiaogulan die regelmäßige Anwendung wichtig, um langfristig von seinen vielfältigen Wirkkräften profitieren zu können.

Zahlreiche Studien befassen sich mit Wirksamkeit

Im renommierten „Journal of Traditional Chinese Medicine“ wurden viele Studien veröffentlicht, die der Vorbeugung Jiaogulans bei Schlaganfällen, Herzinfarkt, Arteriosklerose und vielen anderen Krankheiten nachgehen. Auch andere Forscher untersuchten die Pflanze hinsichtlich ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten: die Jiaogulan-Forscher der japanischen Ehime-Universität von Matsayuma, der Medizinischen Hochschulen in Guiyang und Hengyang, der Universität für Traditionelle Chinesische Medizin von Shanghai und der Loma-Linda-Universität in Kalifornien sowie der „Vanderbilt University Medical Center“ in Nashville (USA).

Jiaogulan kommt in der Alternativmedizin besonders hier zum Einsatz als und bei

Adaptogen Antioxidans (schützt Zellen vor vorzeitiger Alterung) Herzstärkungsmittel Bluthochdruck Hohem Cholesterin Schlaganfall und Herzinfarkt, präventiv gegen Thrombosen Diabetes, senkt Blutzucker und Blutfette Gastritis, Bronchitis und Hepatitis Unterstützung der Leber

Es gilt als Immunsystemstärkend Blutbildend Stressabbauend Stoffwechselfördernd

Es soll auch krebshemmend wirken, ausführlich nachzulesen bei einem Betroffenen in seinem Internetauftritt. Link: http://www.jens-rusch.de/index.php/Jiaogulan

 

Jiaogulan-Pflanzen kaufen und pflegen

Jiaogulan ist als Tee und Kräuterschrot oder Kapseln zum Einnehmen, im Versandhandel als Saatgut oder im Topf erhältlich. Auch als Potpourri, zu Dekorationszwecken oder zur Raumluftverbesserung, kann sie bezogen werden.

Im Gegensatz zum Ginseng kann man Jiaogulan selbst ziehen, entweder im Garten oder im Haus und Wintergarten.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass einfach jedes Jahr die Blätter geerntet werden, während eine Ginsengwurzel mehrere Jahre benötigt, um genügend Wirkstoffe anzureichern. In der Pflege erweist sich die ausdauernde Rank- und Kletterspezialistin als anspruchslos und schnell wachsend. Man kann sie entweder an einem Stock ziehen oder einfach über den Boden kriechen lassen. Sie bevorzugt schattige Lagen, eine optimale Beleuchtung von 40–80 % und einer optimalen Beleuchtung von 65 – 75 %. Stickstoff-, Phosphor- und humusreiche, feuchte Erde sind ideal. Der pH-Wert sollte bei 5,5 bis 8,0 (optimal: 6,5 bis 7,0) liegen; die optimale Erde mehr als 30 cm tief und gut durchlüftet sein. Idealerweise hält sie Wasser, wie z. B. sandige Lehmböden. Im Herbst zieht sie ein, und treibt aus ihrem Wurzelstock im nächsten Frühjahr wieder aus. Ihre Vermehrung erfolgt durch Stecklinge. Die Pflanze bekommt man, je nach Herkunft, winterhart (-18° Celsius). Eine Überwinterung im Haus ist möglich und garantiert ganzjährigen Wuchs. Ihre Früchte sind runde, glatte Beeren, mit einem Durchmesser von 5 bis 8 mm, die dunkelgrün bis fast schwarz werden, wenn sie reif sind.

Quelle: Zentrum der Gesundheit/Quer-Denken.TV/The Connection