USA: Immer weniger Familien haben genügend zu essen

Jüngste Analysen zeigen, dass sich die Ernährungslage in den US-Familien deutlich verschlechtert hat. Rund ein Achtel der Haushalte kann nur unzureichend für die Ernährung sorgen. Dafür nimmt die Fehlernährung zu.

Von Marco Maier

 

Abgesehen davon, dass mehr als 45 Millionen Amerikaner von den Lebensmittelmarken des US-Agrarministeriums abhängig sind, zeigen Untersuchungen zweier sozialer Organisationen, dass es um die Ernährungssicherheit in den Vereinigten Staaten schlecht bestellt ist. Die jüngst veröffentlichten Berichte "Unmögliche Auswahlmöglichkeiten: Jugendliche und unsichere Ernährung in Amerika" (Urban Institute) und "Den Tisch für die Jugend decken: Ein Fokus auf unsichere Ernährung in Amerika" (Feeding America) stützen sich auf gemeinsame Forschungen der beiden Organisationen.

Demnach befanden sich im Jahr 2015 insgesamt 12,7 Prozent der US-amerikanischen Haushalte in einer "prekären Ernährungslage". Dies bedeutet, dass sie sie die ausreichende Ernährung all ihrer Mitglieder nicht durchgehend sichern konnten. Unter ihnen befinden sich 6,8 Millionen junge Menschen im Alter von zehn bis siebzehn Jahren. Ganze 2,9 Millionen dieser Kinder und Jugendlichen hatten zudem einen äußerst schlechten Ernährungszustand.

 

So zeigt es sich, dass viele US-Amerikaner immer öfter eine Mahlzeit am Tag auslassen (müssen) und sich nur noch von Billigst-Nahrungsmitteln ernähren können. Dass diese der Gesundheit zudem nicht gerade zuträglich sind, ist allseits bekannt: Viel Zucker und Fett, wenig Vitamine und Mineralstoffe. Das Ergebnis ist ebenfalls nicht verwunderlich: Immer mehr US-Amerikaner weisen eine eklatante Fehlernährung auf.

Armut auf dem Vormarsch

Während sich die Reichen immer weiter mit Geld eindecken, fehlt den Armen Menschen immer mehr das benötigte Zahlungsmittel um sich vernünftig ernähren zu können. Auch der Mittelstand rutscht immer haufiger in die Armut ab. Gründe dafür gibt es viele.

 

Sinkende Löhne seit Jahren und steigende Preise an der Ladentheke ist nicht nur in Deutschland zu beobachten. In den USA ist es immer deutlicher zu sehen, welchen Preis man für jahrzente langer Kriegsführung zu zahlen hat und ein Ende ist nicht in Sicht. Während Milliarden von US Dollar in den Kriegsapparat fliesen um andere Länder zu unterdrücken, rückt die amerikanische Bevölkerung immer weiter Richtung Armutsgrenze und es wird noch schlimmer kommen. Mit der geplanten Abschaffung des Bargeldes, die nicht mehr lange auf sich warten lässt, wird dem Mittelstand auch noch die Möglichkeit für die so genannte Schwarzarbeit genommen werden. Viele Familien können ihren Standart nur wegen diversen Nebenverdiensten halten oder sich einmal im Jahr einen Urlaub leisten. Daraus entsteht zwangsweise natürlich auch Kriminalität. Auch in Deutschland kommt es immer dicker! Immer häufiger mussten in den vergangenen Jahren Arbeitnehmer ihr Gehalt mit Sozialhilfe aufstocken lassen.

 

Zahl der Aufstocker steigt

Betrachtet man die Zahlen der letzten Jahre, so wird deutlich, dass der Anteil der ALG II Empfänger, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Erst ab dem Jahr 2015 ist ein leichter Abwärtstrend bei der Quote zu verzeichnen, die auch aus der Einführung des Mindestlohns zum 01.01.2015 (und weiter nach Übergangsfristen) resultieren könnte. Nach den aktuellen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit aus Dezember 2015 (Datenbestand April 2016) liegt der Anteil der Hartz IV Aufstocker bei fast 30 Prozent, was bedeutet, dass fast ein Drittel der Hartz 4 Bezieher einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

Durch die Einführung des Mindestlohn konnte vorerst ein weiteres abrutschen verhindert werden, jedoch ist es fraglich ob dies bei zunehmender Einwanderung und Kriegsgefahr auch so bleibt. Spätestens bei der Einführung des Bargeldverbots ist es garantiert.

 

Ein Segen für die Menschen die sich ihr Gemüse im Garten selber anbauen können. Das Glück hat allerdings noch lange nicht jeder und gebrauch von dieser Möglichkeit machen auch nicht viele. Hinzu kommt noch das den meisten Menschen jegliche Erfahrung im anbauen fehlt. Sollte sich der Menschheit die auf uns zukommenden Prophezeiungen mit einem Schlag offenbaren und die Masse dadurch zu einem umdenken gezwungen werden, ist also ein Erfolg im Garten noch nicht garantiert. Ein Schritt mehr in die Richtung Selbstversorger wäre jedenfalls der richtige Schritt den man gehen könnte. 

 

Ich bete mehrmals die Woche für einen sanften Übergang und bitte um Schutz für all die guten und verwirrten Schafe. Würde mich freuen wenn das mehr Menschen ebenfalls mit in ihre Gebete einschließen würden.

Quelle: Contra Magazin/ The Connection