Miktlan Ehekateotl Kwauhtlinxan: Das geheime medizinische Heilwissen der Azteken

Aztekischer Federhelm, Wikipedia, Thomas Ledl) Der aztekische Lehrer und Medizinmann Miktlan Ehekateotl Kwauhtlinxan im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die aztekische Tradition wurde seit 1521 fortan über viele Jahrhunderte sowohl politisch als auch religiös verfolgt und unterdrückt, so auch die ihr innewohnenden Glaubens- und Heilsysteme. Das alte Wissen um Heilpraktiken wurde jedoch heimlich weiter praktiziert und vom Vater auf Sohn übergeben. Der unermüdliche Einsatz der Stammesältesten für ihre traditionellen Heilweisen führte schließlich dazu, daß neue Gesetze erlassen wurden, wodurch Medizinmänner nun das traditionelle aztekische Heilsystem und damit verbundene Heilwissen offiziell anwenden und lehren können. Das Heilwissen dieser Medizinmänner erfreut sich in der Bevölkerung einer immer größeren Beliebtheit und scheint wieder ein selbstverständlicher Bestandteil seines Landes zu werden.

Im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt stellt Miktlan Ehekateotl Kwauhtlinxan, der Sprachführer seiner Gemeinschaft und gleichzeitig ein Mitglied des Ältestenrates, die wesentlichsten Punkte der aztekischen Tradition vor. Er ist ein traditioneller Medizinmann und wacht als hoher Lehrer über die traditionelle Medizin Huehuepotli, die soviel wie Heilung bedeutet.

Durch seine erfrischende und offene Sicht auf die Welt der sogenannten alternativen Heilmethoden kristallisieren sich eher Gemeinsamkeiten als Unterschiede der weltweit verschiedenen, traditionellen Heilweisen heraus. Miktlan Ehekateotl Kwauhtlinxan hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen präventives Wissen zu vermitteln. Dabei betrachtet er den Menschen im ganzheitlichen Sinne und weiß um den Einfluß der Psyche, Seele und Emotionen auf dem Gesundheitszustand seiner Patienten.

Das von Miktlan Ehekateotl Kwauhtlinxan praktizierte Medizinsystem Huehuepachtli basiert dabei auf vier Grundmethoden. So ist es unabdingbar, daß Menschen ihre persönlichen Angewohnheiten kennen sollten, um überhaupt gesund sein zu können und somit eine gute Lebensqualität erreichen zu können. Dazu gehört es auch, im Einklang mit der Natur, die sich in ihrem Umfeld befindet, leben zu können aber vor allem auch das Übernehmen der Verantwortung für das eigenes Leben.

Die Kräuterheilkunde stellt das nächste Fundament der aztekischen Heilkunde dar, bezieht jedoch ebenso tierische, mineralische Produkte, sowie Gase mit ein, um einen schnelleren Heilprozeß einzuleiten. Miktlan Ehekateotl Kwauhtlinxan sieht die Genesung jedoch weniger in der medikamentösen Behandlung als vielmehr in den Angewohnheiten und der Lebensweise seiner Patienten, die er als die eigentliche Medizin betrachtet. Medikamente sind seiner Meinung nach zwar eine Hilfe aber keine Lösung.

Ein weiteres Fundament seines Medizinsystems bezieht sich direkt auf die Arbeit mit dem Körper, sie kann Massagen, das Richten von Brüchen, Methoden der Chirurgie oder aber Aktivierung von Körperteilen und Organen beinhalten, die beispielsweise die Funktionalität des Verdauungstraktes oder des Atmungsapparates verbessern.

Heilung mit Klang und Farbe stellt die vierte Säule der traditionellen aztekischen Medizin dar. Hierzu gehören aber auch Behandlungen wie die Schwitzhütte Temazcal.

In der traditionellen aztekischen Medizin weiß man auch um die Bedeutung der 22 Biogeneratoren, die im Westen mittlerweile als Chakren bekannt sind. Diese regulieren, laut dem Stammesältesten, die elektromagnetischen Ströme in unserem Körper. Blockaden müssen vom Heiler gegebenenfalls gelöst werden. Er spricht in dem Zusammenhang von einem Magnetfeld, das alle lebendigen Wesen besitzen und welches in der westlichen Medizin zu wenig Beachtung findet.

Miktlan Ehekateotl Kwauhtlinxan, ein mit der Tradition seines Landes verbundener Mann, tief verwurzelt mit der Erde, kennt jedoch ebenso die perfiden Tricks der modernen Nahrungsmittelindustrie und natürlich auch die Empfehlungen der Ernährungsratgeber, die uns jedoch eher schaden als helfen. Im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt klärt er über den Konsum von Fleisch, Alkohol und Tabak auf und verweist darauf, daß die Wurzeln des Vegetarismus bei Monasato liegen.

Er bietet einen ganzheitlichen Blick auf die Gesundheit und postuliert, daß vorbeugende Medizin immer höher anzusetzen sein sollte als die korrigierende Variante.

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