Russisches Geheimdienst-Video zeigt Waffen ukrainischer Agenten für Anschläge auf der Krim

Der Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation hat auf der Krim terroristische Anschläge verhindert. Laut einer Erklärung vom FSB am Mittwoch wurden Anschläge in Verwicklung mit dem Verteidigungsministerium der Ukraine geplant und vorbereitet. Der FSB gab auch den Namen einer der Organisatoren des Angriffs bekannt. Es handelt sich dabei um einen Mitarbeiter des ukrainischen Aufklärungsdienstes, Jewgeni Panow, geboren 1977.

In der Presserklärung heißt es zu den Beweggründen für die Anschläge: „Das Ziel der Diversionen und Terroranschläge war es, die sozialpolitische Lage in der Region während der Vorbereitung und der Durchführung der Parlaments- und Kommunalwahlen zu destabilisieren.“ Bei der Verhaftung der Drahtzieher, bei der es zu einem Schusswechsel kam, ist ein FSB-Beamter ums Leben gekommen. Ein weiterer starb bei einem Beschuss aus der Ukraine auf die Krim am darauffolgendem Tag. Die Geheimdienstler stellten vor Ort etliche Waffen sicher, darunter 20 Bomben, Munition, Minen sowie Waffen, die ukrainische Sondereinsatzkräfte nutzen. Im Video sind diese sichergestellten Waffen zu sehen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat gestern während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem armenischen Amtskollegen Sersch Sargsjan in Moskau erklärt, dass die ukrainischen Behörden „sich dem Terrorismus zugewandt haben“ und offensichtlich nicht an einer Friedensfindung durch Verhandlungen [im Normandie Format] interessiert sind. Zu der Verurteilung durch den russischen Präsidenten kommt es, nachdem der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) mehrere Terroranschläge auf „lebenswichtige Objekte der Infrastruktur auf der Krim“ verhindern konnte.

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat der FSB eine schwer bewaffnete Terror-Gruppe in Armjansk auf der Krim entdeckt. Bei einem Schusswechsel wurde ein FSB-Beamter getötet. Alle Verdächtigen konnten verhaftet werden. Im Anschluss stellten die FSB-Kräfte unter anderem 20 Bomben, Granaten, Minen und Kampfgerät ukrainischer Sondereinsatzkräfte sicher. In der Nacht zu Montag hat das ukrainische Militär die Krim unter Beschuss genommen, um laut russischem Verteidigungsministerium weitere Terror-Gruppen einzuschleusen.

 

Der Versuch konnte vereitelt werden, jedoch kam ein russischer Soldat bei den Kämpfen ums Leben. Auf Grund dieser Aktionen sei das geplante Normandie-Treffen am Rande des G20-Treffens in China „bedeutungslos“. Putin wandte sich an die europäischen und amerikanischen Partner und erklärte, dass das für jeden auf der Hand liegen sollte. „Russland wird nicht ignorieren, was passiert ist“, so der russische Präsident.

 

Der ständige Vertreter der Ukraine bei den Vereinten Nationen, Wolodymyr Jeltschenko, hat gestern während einer Pressekonferenz der UN die Anschuldigungen, dass die Ukraine in Anschlagspläne auf der Krim verwickelt war, bestritten. Laut Jeltschenko seien die Vorwürfe eine neue, erfundene hybride Kriegsaktion des Kremls, um zukünftige aggressive Handlungen Russlands in der Ukraine rechtfertigen zu können. Er werde den UN-Sicherheitsrat diesbezüglich alarmieren. Laut ihm wolle die Ukraine keine Verschärfung des Konflikts, „aber derzeit scheint dies durchaus möglich“.

 

Man beachte die Körpersprache bei den nächsten 2 Videos von Putin und Jeltschenko. Während Putin sichtlich bedrückter ausschaut, scheint Jeltschenko hingegen sich das Lachen, vor und nach der Rede, verkneifen zu müssen. Putin schaut mehrmals Hilfe- und Antworten suchend nach oben, während Jeltschenko mit seine tiefen Blicken nach unten wie einstudiert wirkt.

Quelle: The Connection/RT