Die Friedensmarschierer proklamieren die „Tempelreinigung“

Der Kreuzzug für Frieden im Donbass beziehungsweise für die gesamten Ukraine, der von der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarchat Moskau organisiert wurde, ist ohne Zwischenfälle verlaufen. Alle Versuche der Kiewer Regierung und der „westlichen Demokraten“ die Pilger daran zu hindern, Kiew zu erreichen, sind fehlgeschlagen. Die Ukrainer ließen sich weder von am Weg plazierten Mienenattrappen, noch durch Bedrohungen von den Verbänden des Rechten Sektors vor den Toren Kiews einschüchtern.

Der einzige ernste Zwischenfall ereignete sich an der Ausfallstraße von Odessa nach Kiew. Aktivisten von Swoboda und Rechter Sektor stoppten ca. 50 Omnibusse, hauptsächlich besetzt mit älteren Menschen, die zur Prozession nach Kiew reisen wollten. Auch diese Menschen hielten den Drohungen, sie bei lebendigen Leibe in den Bussen zu verbrennen, unbeirrbar stand.

Gegen diese Menschenmassen waren die Kiewer US-Vasallen sowie die „westlichen Demokratiebringer“ machtlos.

 

Diese Prozession und die heftigen Diskussionen darum haben die gesamte Ukraine wachgerüttelt und die Opposition geht aus den friedlichen Protesten gestärkt und selbstbewußt hervor. Als die Mainstreammedien erst ganz spät, als die Pilger schon direkt vor Kiew angekommen waren, sich genötigt sahen, wenigstens die Friedensmärsche in der Ukraine zu erwähnen, spielten sie das Geschehen aber als eine Prozessione von „einigen Zehntausend“ orthodoxen Teilnehmern herunter, von denen „einige“ der alljährlichen, üblichen Prozession einen Demonstrations-Charakter „verleihen wollten“.

 

Es gibt zwar keine offiziellen und verläßlichen Zahlen, denn die Kiewer Regierung hütet sich, die wahre Zahl preiszugeben, aber tatsächlich geht die Masse an Menschen, die in und um Kiew in großen Zeltlagernen, bei tausenden Privatleuten, in kirchlichen Einrichtungen und Hospizen nächtigen, an die Million. Aus dem Kiewer Regierungssitz ist zur Zeit kein Pieps mehr zu hören. Man hofft, das ganze international verschweigen zu können, bis es vorüber ist und alle wieder nach Hause gehen.

Doch die Prozession hat nichts weniger als die „Tempelreinigung“ (Jesus vertreibt die Geldverleiher aus dem Tempel) in Kiew proklamiert:

 

Vassilij Volha, Vorsitzender der „Union der linken Kräfte“ in der Ukraine wurde von den westlich-demokratischen-Kräften inhaftiert, geschlagen, gefoltert und mit dem Tode bedroht. Sie schafften es aber nicht, seine Würde und Überzeugung zu brechen.

 

Die Ukrainer, so Vassilij Volha, „haben mittlerweile verstanden, daß die „Reinigung“ der Ukraine von dem Bösen der Kolonialmächte USA-Deutschland-Frankreich und den anderen US-Vasallen der EU nur durch Einheit des Glaubens und mit Gottes Hilfe möglich ist.

 

Millionen Seelen, auf dem „Drei-Wochen-Marsch“ auf die Stadthalterstadt des Kapitals, Kiew, vor den Toren Moskaus, werden auch dem Boxerkönig (er meint hier den Konrad-Adenauer-Stiftungs-Zögling Klitschko) in Kürze zeigen, daß es sich doch besser in Berlin oder Paris leben läßt, als von einem geschundenen Volk durch die Stadt Kiew gejagt zu werden, wenn die Ikonen nach dem Marsch wieder an ihren angestammten Plätzen stehen werden.“

 

Er beschreibt öffentlich seine Gedanken zu den hundertausenden Pilgern der Friedenmärsche:

 

Vassilij Volha beginnt seine Gedanken mit einem Zitat von Jesus. Er zeigte seinen Anhängern deutlich, was zu tun ist, wenn sich das Kapital am falschen Ort festsetzen will: in der christlich-orthodoxen Ukraine.

 

„Vor 2000 Jahren sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wo sich Zwei oder Drei in meinem Namen versammeln, da bin ich mitten unter ihnen. In der Ukraine haben sich in seinem Namen Hundertausende versammelt. Der Herr selbst war unter ihnen. Und was haben wir gesehen?

 

Die Ukraine ist unser Land – ein christlich-orthodoxes Land!

 

Wir haben gesehen, daß Satanisten, Nazis und andere Exhibitionisten keine Macht gegen die christlich-orthodoxen Menschen haben.

 

Wir haben nun auch begriffen, daß es keinen ungesteuerten Radikalismus gibt. Alle sogenannten Radikalen wurden erschaffen, regiert und gesteuert von der „westlichen Werte-Demokratie“ oder Poroshenko, zwecks Erreichung ihrer verbrecherischen Ziele. Wenn diese Radikalen keinen Befehl von Avakov (Rechter Sektor-Innenminister) oder Poroshenko erhalten, sitzen sie zu Hause und versaufen ihre Gehälter, die sie für ihre Raubzüge und Morde bekommen!

 

Wir haben erlebt, daß wir das Volk der Ukraine sind und haben uns auch Gedanken darüber gemacht, wofür wir die Strafe bekommen haben, die uns nun schon seit über zwei Jahren plagt. Warum wurde der Maidan inszeniert und warum haben wir den Bürgerkrieg in der Ukraine?

Wir haben sehr viel darüber gesprochen und waren uns am Schluß darüber einig, daß wir das Geld viel zu lieb gewonnen haben. Das Geld ist in unserem Land wichtiger geworden als der Mensch, wichtiges als Gott. Wir haben die Macht des Geldes in unserem Land anerkannt und die Macht denen übergeben, die das meiste Geld besitzen. Vor zwei Jahren sind wir sogar gegen Gott gegangen. Wir haben einen Oligarchen zum Präsidenten gemacht, einen Lügner und Taugenichts. Einen Menschen, der jeden von uns für ein orthodoxes Luder hält!“

 

Vassilij Volha führt weiter aus:

 

„Jesus sagte, man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen. Man kann nicht gleichzeitig Gott und dem Mammon dienen.

 

Heute haben wir in der Ukraine vieles verstanden. Wir haben verstanden, daß wir an unserem Unglück selbst schuld sind. Wir haben verstanden, daß diese Teufel, Satanisten, Altgläubige und andere Teufeleien von diesen Poroshenkos, Avakows, Turtshinows und Grojsmans angeführt werden und uns von Gott als eine Strafe für unsere Apostasie geschickt wurden. Als Strafe dafür, daß uns Reichtum und Geld wichtiger geworden ist als Gerechtigkeit. Das Geld ist größer geworden als der Mensch! Wir fingen an, einen Menschen nach Reichtum und Besitz zu bewerten. Davon waren wir begeistert. Begeistert, dem Mammon Geld zu dienen – und den Menschen, der nach Gottes Ebenbild erschaffen wurde, haben wir vergessen.

 

Sehr viele Ukrainer haben Gott nicht einfach um Frieden in unserem Land und um das Ende des Bruderkrieges gebeten, sondern auch um die Aufhellung unserer Seelen. Sie baten um das Herrschen der Gerechtigkeit.

 

So wie es aussieht, hat Gott heute das Gebet der christlich-ukrainisch-orthodoxen Ukrainer angenommen. Wir glauben, daß ab heute die Heilung unseres Landes beginnt. Gott selbst wird unser Heil sein.

 

Herzlichen Glückwunsch zum Fest, ihr orthodoxen Christen! Und zum Sieg!“

 

Einer unserer Informanten schreibt: Es ist klar zu beobachten, daß das ukrainische Volk durch die Prozessionszüge für den Frieden gestärkt wurde. Die Angst vor der Junta ist gewichen. Aus allen Landesteilen kommen neue Protestbewegungen der dort gegründeten Partisanenbewegungen. Im Internet tauchte kurz ein Video der Dnepropetrowsker Partisanen auf, die sich an den SBU (Ukrainischen Geheimdienst) und die Bewohner von Dnepro wenden und fordern, der „ukrainischen Herrschaft“ auf Dnepropetrowskem Boden ein Ende zu setzen. Sie riefen die Soldaten der ukrainischen Armee auf, die verbrecherischen Befehle ihrer Kommandeure zu verweigern. Vom ukrainischen Sicherheitsdienst forderten sie, die ukrainischen Radikalen vom Rechten Sektor, der UNA-OUN und andere Gruppierungen festzunehmen.

Wir alle hier haben jetzt das Gefühl, es ist eigentlich jetzt schon entschieden und nur noch eine Frage der Zeit, wann die nächste Revolution, die diesmal wirklich das ukrainische Volk auslöst, beginnt. Das ukrainische Volk hat begriffen, daß es zu Sklaven degradiert werden soll.

Die US-Regierung in Kiew und ihre „demokratischen Gönner“ des Westens wissen nun ebenfalls, daß ihre Tage gezählt sind. Dementsprechend sind die Reaktionen. Regime-Polizei und Militär sind verstärkt auf der Straße, Hausdurchsuchungen und Verhaftungen gegen angebliche „Separatisten“ nehmen zu. Die Einführung des Kriegsrechtes für die gesamte Ukraine steht anscheinend bevor. Laut dem „blutigen Pastor Turchinow“, sind die „westlichen Strippenzieher für den Untergang der Ukraine“ über die geplante Ausrufung des Kriegsrechtes informiert. In Kiew wartet man allem Anschein nach lediglich auf die Genehmigung des Westens.

 

27. Juli, Nachmittags: Sie haben es tatsächlich geschafft!! Trotz gesperrter Zufahrtstraßen nach Kiew, Bedrohungen durch rechtsradikale Kräfte, Sprengfallen, Provokationen, Morddrohungen, Eier- und Tomatenwürfe haben die Pilger ihre Friedensprozession furchtlos und unbeirrbar fortgesetzt, alle Blockaden des Kiewer Regimes friedlich umlaufen und sind im Zentrum von Kiew angekommen. Die Prozession geht am Maidan Platz vorbei, zu Vladimirs Hügeln und dann zum Kiewer Höhlenkloster.

 

Hier sind Zusammenschnitte von Aufnahmen der Pilgerzüge nach Kiew hinein und deren Eintreffen auf dem Maidan (50:29) und Weiterzug. Da der Film 3 Stunden und 47 Minuten lang ist, kommt es zu Ladeschwierigkeiten und Wartezeiten)

Diese Bilder sind eine überwältigende, machtvolle Demonstration eines Volkes, das in seinem Glauben und seiner Sehnsucht nach Frieden alle Hindernisse überwunden, alle Strapazen auf sich genommen hat und friedlich singend und betend all die keifenden und schreienden Anfeindungen am Wegrand hat stehen lassen. Ein Volk, das aufsteht, ist unbezwingbar.

 

In Odessa hatten ukrainische Rechtsradikale des sogenannten „Automaidan“ mehrere Busse mit Odessiten auf der Fahrt nach Kiew blockiert und mehrere Stunden festgehalten. Die Radikalen drohten damit, die Menschen in den Bussen bei lebendigem leib zu verbrennen. Gegen die Busfahrer wurden ebenfalls Morddrohungen ausgesprochen. Die Pilger ließen sich jedoch von den Morddrohungen nicht einschüchtern. Die Busse sind nun kurz vor Kiew. Quelle: http://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/3488470

 

Warten wir, was diese risige Demonstration des Volkswillens nun für Wirkung zeigt.

 

26. Juli 2016, 21:00: Die Friedensmarschierer werden vor den Toren Kiews gestoppt und dürfen nicht in die Stadt. Das kam am Abend in den Nachrichten in der Ukraine. Mehr ist zur Zeit nicht bekannt. Es sollen Sprengstoff und Minenähnliche Gegenstände an den Zugangswegen der Prozession nach Kiew gefunden worden sein, wird gemeldet. Den Gläubigen sollen aber von den Behörden Ausweichrouten und Busfahrten angeboten worden sein. Es scheint, als habe die Kiewer Regierung von ihrer Hetze gegen die Friedensmärsche Abstand genommen, denn die Behörden nennen diese Sprengstoff-Fallen eine „Provokation“ und „Drohung“, was neu ist. Andererseits wäre der Marsch auf das Hügelkloster um Kiew herum auf einer Ausweichroute genau das, was die Kiewer Regierung will: Die Menschenmassen würden nicht durch Kiew laufen und dort alles mit sich reißen.

 

Einer unserer Quellen hat sich das angesehen vor Ort und berichtet gerade eben: „… die Pilger sehen nicht so aus, als ob sie so einfach aufgeben. Die Situation ist sehr angespannt, man kann nur hoffen, daß das nicht eskaliert. Die Pilger haben keine Angst mehr vor dem Regime – bei dem Kreuzzug geht es um mehr als nur um die Taufe des Kiewer Ruß – die Ukrainer haben genug vom Krieg Ukrainer gegen Ukrainer. Hoffen und Beten – was anderes bleibt uns nicht. Ich befürchte eine Eskalation – ich kenne die slawische Mentalität und wenn die sich was vorgenommen haben, sind die wie Panzer – die hält dann nix mehr auf und die Menschenmassen vor Kiew sind riesig!“

Vorher gab es ultrarechte Gruppen, die mit Eiern und Tomaten die Ikonen der Heiligen Muttergottes bewarfen. Die Friedenspilger stellten sich vor die Ikonen. Mehr scheint man sich aber angesichts der anwesenden Nationalgarde nicht zu trauen.

Hunderte hochaggressiver, ukrainischer Rechtsextreme hatten sich versammelt, um die Pilger anzugreifen. Im untenstehenden Video sieht man allerdings, daß die Nationalgarde und Polizei die Angreifer zurückhielten und die Pilger schützten. Der aggressive Rechte Sektor hat es nicht geschafft, den riesigen Zug von über Hunderttausend Pilgern zu stoppen oder zu demoralisieren. Die Pilger liefen friedlich aber entschlossen weiter. Soweit wir wissen, lagern die Pilger direkt an den Zufahrtsstraßen um Kiew.

Der Patriarch der Ukrainisch-Orthodoxen will angeblich ebenfalls eine eigene Prozession am 28. Juli zum Höhlenkloster abhalten. Es geht also doch wieder möglicherweise Ukrainisch-Orthodoxe gegen Russisch-Orthodoxe. Wie wir ja berichtet haben, ist die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche von den USA ins Leben gerufen und gesteuert und der Patriarch Filaret steht auf der Gehaltsliste der CIA.

Es bleibt aber festzuhalten, daß die Priester und geistlichen, die die Pilger anführen, Ukrainisch-Orthodoxe und Russisch-Orthodoxe sind.

 

Morgen sollen die Friedensmarschierer in Kiew eintreffen. Es fehlt nicht an Drohungen und Versuchen des Rechten Sektors, das zu verhindern. Die berüchtigte, rechtsextreme Organisation „OUN“, von der Kiewer Putschregierung für die Morde an über 100.000 Polen und Juden 1943 in Galizien zu Volkshelden erklärt, wollen die Zufahrtstraßen nach Kiew kontrollieren und bewachen und die Pilger daran hindern, nach Kiew zu gelangen. Die „OUN-Männer“ wollen sich „kreative Maßnahmen“ einfallen lassen. Ebenfalls hat der „Rechte Sektor“ dazu aufgerufen, gewaltsam gegen die Pilger vorzugehen.

Dabei ist es merkwürdig ruhig in Kiew selbst geworden. Bisher wurde das Kriegsrecht – trotz allen Geschreis – nicht ausgerufen. Im Gegenteil: Die Nationalgarde ist zum Schutz der pilgernden Gläubigen abkommandiert worden, um sicheres Geleit nach Kiew zu gewährleisten. Sie laufen in einer endlosen Reihe neben den Betenden her, um sie vor Übergriffen der Freiwilligenbataillone zu schützen.

Die Sprecherin in dem Nachrichtenclip spricht erstaunlicherweise auch nicht mehr von „Provokationen“ und „russischer Einflußnahme“, sondern von einer friedlichen Demonstration. Man sieht die Nationalgarde, wie sie in eine langen Reie neben den Friedensmarschierern herläuft und anscheinend bester Laune dabei ist.

Überall sind starke Militärverbände der regulären Ukrainischen Truppen auf der Straße, sogar in den Dörfern der Westukraine.

Quelle – ukrainisches TV: http://112.ua/…/v-oun-nachinayut-dezhurit-na-trassah-chtoby…

Anmerkung der Quer-Denken Redaktion: Der Grund für den Sinneswandel der Kiewer Regierung dürfte in dem spontanen Blitzbesuch von Kerry und Nuland in Moskau zu suchen sein. Offenbar stimmte unsere Analyse, daß sich die Amerikaner in Moskau harter Kritik stellen mußten. Kurz nach dem türkischen Militärputsch erfuhren wir, daß Erdogan und sein Außenminister die USA beschuldigten, den Putsch zusammen mit dem in Pennsylvania lebenden, mächtigen Gegenspieler Erdogans, Gülen, geplant zu haben. Kurz darauf meldete DWN, daß Rußland Erdogan kurz vorher vor dem Putsch gewarnt hat, so daß der Putsch scheitern mußte und Erdogan nicht getötet oder festgesetzt werden konnte. Einen Tag später zügelte Erdogan seine Wut auf die USA und wurde diesbezüglich eher einsilbig. Kurz darauf wurde Saudi Arabien zum Sündenbock für den Putsch ausgerufen.

 

Was sagt uns das? Es sagt uns, daß die Russen (Putin und Lawrow) genau Bescheid wußten, was die USA in der Türkei vorhatte. Sie zitierten Kerry und Nuland (die in erster Linie für Ukraine/Osteuropa zuständig ist) nach Moskau, und eröffneten den beiden, daß sie gerade beim nächsten Umsturzversuch mit dem blutigen Messer in der Hand erwischt worden sind und daß man in Moskau Beweise dafür hat. Nun kann Putin entweder den USA die Hosen bis an die Knöchel herunterziehen, oder man einigt sich auf die Saudis als den Bösewicht, WENN die Amerikaner dafür sorgen, daß die Friedensmärsche in der Ukraine ungehindert in Kiew ankommen, und den Dingen ihren Lauf lassen. Weiterhin, daß sie die Entwicklung in der Ukraine zu einer friedlichen Beilegung des Krieges im Donbass und einer Abkehr vom Westen nicht mehr weiter sabotieren. Wahrscheinlich waren auch die Umsturzversuche der USA in Kirgisien ein Thema. Wir werden das beobachten können, ob die Amerikaner jetzt vorsichtiger auftreten werden. Ein erstes Zeichen könnte diese Schutzbegleitung der Friedensmarschierer durch die Nationalgarde sein.

 

21. Juli 2016 Die All-Ukrainische Friedensprozession geht weiter. Doch Störmanöver, Desinformation und Einschüchterung der Kiewer Regierung gegen die Friedensmarschierer zeigen erste Wirkungen. So hat die Stadtverordnetenversammlung von Borispol in einer Sitzung am Montag den Friedensmarschieren verboten, das Stadtgebiet Borispol auf ihrem Weg nach Kiew zu betreten. Der Friedenskreuzzug von Charkow muß nämlich normalerweise durch die Stadt Borispol, um nach Kiew zu kommen. Außerdem wurde die Bevölkerung von Borispol aufgerufen, sich weder an den Straßen aufzustellen, an denen der Prozessionszug entlanggeht, und sich auf keinen Fall dem Friedensmarsch anzuschließen. Die Borispoler sollen auch Verwandte und Freunde davon abhalten, sich dem Zug anzuschließen.

 

Auch Russia Today hat einen Bericht zu den Friedensmarschierern veröffentlicht, spricht aber nur von zwei Prozessionszügen. Es gibt aber drei. Der Bericht ist lesenswert, und außerdem hat RT ein vom Kloster Zhitomir erstellten Videobericht deutsch vertont:

Zur Zeit herrschen im Donbass Temperaturen um die 40°C. Es wird ziemlich gefährlich, draußen herumzulaufen, denn die Minen, die von den Ukrainischen Truppen im Verlauf der Kämpfe dort eingegraben wurden, explodieren hier und dort vollkommen unberechenbar wegen der hohen Temperaturen.

Das Beschießen des Donbass wird trotz Friedensmärschen fortgeführt.

 

Die Kiewer Regierung erwägt, den Kriegszustand für die gesamte Ukraine aufzurufen, um freie Hand zu allerlei ungesetzlichen Maßnahmen zu haben und möglicherweise Ausgangssperren auszurufen, was die rechtliche Handhabe sein könnte, die Friedenskreuzzügler zu inhaftieren (was aber aufgrund der schieren Anzahl zu logistischen Problemen führen könnte).

 

Turchinow, der Chef des Sicherheitsrates der Kiewer US-Vasallenregierung, war einer der Hauptakteure vom Maidan und als illegaler Präsident der Ukraine bis zur „Wahl“ Poroshenkos eingesetzt. In der Ukraine ist er besser unter dem Namen „der blutige Pastor“ bekannt. Jener Turchinow gab bekannt, daß die Regierung ernsthaft die Ausrufung des landesweiten Kriegszustandes in der Ukraine erwägt. Man will die Ankunft der Demonstrationszuege in Kiew mit allen Mitteln verhindern.

 

Unsere Ukrainischen Quellen sehen es überwiegend so, daß die USA/EU bei einem friedlichen, aber massenhaften Maidan II ihre ganzen Investitionen für den Putsch und die Installation eines US-gesteuerten Regimes „in den Sand gesetzt“ hätten. Rechnet man die Finanzierung des Putsches + IWF Kredite + deutsche und EU Kredite + Finanzierung für den Genozid im Donbass zusammen, könnten so zwischen 8 und 9 Mrd. Dollar zusammenkommen.

Ohne Zustimmung oder Anweisung aus den USA dürfen die US-Statthalteraber wahrscheinlich gar keinen Kriegszustand für die Ukraine ausrufen.

Es kommt noch hinzu, daß die USA kurzfristig ein Manöver vom 18. bis 20.7. im Raum Odessa/Mikulajew angesetzt haben. Das Manöver fand im Schwarzen Meer und in der Region Odessa/Mikulajew statt, also direkt vor der Haustüre der Krim. Die USA stellten dafür 2000 Soldaten, die Ukraine 1000 Soldaten + Soldaten der verschiedenen NATO Staaten. 25 Kriegsschiffe der USA und der westlich orientierten Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres sind ebenfalls beteiligt.Könnte das vorsorglich geschehen sein, weil man möglicherweise an eine Niederschlagung eines Aufstandes denkt? Die 3 Kreuzzüge des Friedens sollen am 26.7. in Kiew eintreffen. Wollen die USA dann im Zweifelsfall „zufällig“ Kräfte schnell vor Ort haben? Es liegt in der Luft, daß irgendetwas geschehen wird. Das Regime in Kiew wird nicht kampflos abtreten wollen und dürfen.

Dieses Video ist ein lokaler Bericht des Fernsehkanals von Zhitomir und zeigt Gläubige aus Zhitomir/Schytomyr. Sie beginnen sich vor der Stadt zu sammeln. In ihren Händen halten sie Ikonen und Gebetbücher. Sie wollen die Teilnehmer des Friedensmarsches durch Zhitomir begrüßen, mnche sich anschließen. Die Leute sagen, daß sie niemandem schaden wollen und nicht Böses im Schilde führen. Sie kamen hierher, um für den Frieden in der Ukraine zu beten.

 

„Wir wollen mit Gottes Hilfe un dem Segen der Mutter Gottes unsere Ukraine zu vereinen. Wir wollen für die Kinder mit aller Kraft beten. Der Herr möge uns erhören. Wir beten, daß unser Glaube fest ist, der orthodoxe Glaube, der Glaube unserer Großväter und Großmütter, und nicht das, was die Menschen selbst erfunden haben. Das Russische Patriarchat, weißt du? (Hier ist gemeint, daß die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche eine Neuerfindung der Kiewer Regierung ist, um die Menschen von der Russisch-Orthodoxen Kirche zu entfernen). Laßt uns beten, daß das Land überlebt. Nur das wollen wir „, – sagt eine Gläubige.

 

Man sieht, daß Polizeifahrzeuge anwesend sind und den Zug begleiten, Soldaten stehen am Wegrand, greifen aber nicht ein. Man sieht auch Grüppchen von Ultrarechten, die vom Straßenrand aus Provozieren und die Pilger beschimpfen, sich aber nicht wagen, gegen die riesige Menschenmenge wirklich aggressiv zu werden. Bei Minute 03:33 sieht man eine der Straßensperren, die die Rechten Kräfte der Prozession entgegenstellen. Letztlich aber müssen sie der Menschenmenge doch weichen, insbesondere vor den Fernsehkameras wollen sie sich wohl nicht als Schläger gegen fromme, alte Mütterchen blamieren, und der Zug wälzt sich weiter auf der Straße entlang Richtung Kiew.

Noch gibt es kein Kriegsrecht (soweit wir wissen), und nur Geplänkel und Provokationen am Wegesrand. Wir berichten weiter.

 

18. Juli 2016 Wir haben kaum Kontakt bekommen können in den letzten Tagen. Und das, was bei uns angekommen ist, ist schwer einzuschätzen. es werden Gerüchte in Umlauf gesetzt, „das alles“ sei ein Fake.

Die 3 „Kreuzzüge für Frieden im Donbass“ laufen ungestört und ruhig weiter. Eigentlich schon verdächtig ungestört, merkwürdigerweise ist das „Geschrei der Junta“ seit dem Wochenende verstummt. Die Leute sind geradezu mißtrauisch deswegen. Was nach Meinung unserer Quellen überhaupt nicht ins Bild paßt ist, daß die Kiewer Regierung am Samstag, den 16. Juli ungefähr 700 mal mit schweren Geschützen und Raketen auf den Donbass gefeuert hat. In Gorlowka wurden ca. 70 private Wohnhäuser getroffen, davon wurden 10 vollständig zerstört. Der Donbass wird seit Samstag weiter täglich beschossen. Über zivile Opfer ist bis jetzt nichts bekannt.

Gorlowka 16-07  Gorlowka2 16-7

Ebenfalls wurde in der Nähe von Donetzk eine russisch-orthodoxe Kirche durch Raketenbeschuss fast vollständig zerstört. Für die, die des russischen mächtig sind, hier ein Video mit dem Bericht: „Ukrainische Truppen haben 692 mal auf das Gebiet der Republik gefeuert – Das Video wurde vom Verteidigungsministerium der Donetzker Volksrepublik zur Verfügung gestellt“:

Hier sieht man die Zerstörungen vom Beschuß eines Klosters in der Nähe von Donezk:

 

Es paßt für einige unserer Quellen irgendwie nicht in das Bild, daß hinter dem Friedensmarsch auch die ukrainisch orthodoxe Kirche steht, die ja bis vor kurzem offiziell die Donbassbewohner als Untermenschen bezeichnete, die ausgerottet werden müßten. Die ukrainisch-orthodoxe-Kirche ist auf Betreiben der Amerikaner als Abspaltung der Russisch-Orthodoxen Kirche gegründet worden und viele Ukrainer argwöhnen, daß der Patriarch in Kiew von den USA gesteuert und bezahlt wird. Was das aber konkret bedeuten würde, und ob es dafür Belege gibt, kann uns keiner sagen.

 

Viele fürchten, daß „der Ami“ irgendeine „größere Sauerei“ gegen die Teilnehmer des Friedensmarsches ausheckt.

 

Dennoch geht der „Kreuzzug für Frieden im Donbass“ bisher wie geplant und noch ohne Störungen weiter.

Hier kommt allerdings wieder die Doppelmoral der „West-Demokraten“ zum Vorschein. Die vom Westen hofierten ukrainische Ultrarechten dürfen sogar über facebook zur Ermordung der eigenen Bevölkerung – sprich die Friedenmarschteilnehmer – aufrufen. „Das ist also westliches Menschenrechts- und Demokrativerständnis?“ fragen unsere Quellen. Es fällt den Ukrainern sehr auf, daß sich nirgendwo westliche Journalisten sehen lassen. Niemand von den westlichen Reportern hält in Kiew Passanten ein Mikrophon vor den Mund, niemand taucht mit Fernsehkameras bei den Friedenmarschierern auf und filmt. Vielen im Land ist noch die Rund-um-die-Uhr-Berichterstattung während der Maidan-Tage in lebhafter Erinnerung. Man weiß noch, wie die Journalistin Golineh Atai, von Ultrarechten Kämpfern beschützt, direkt aus dem Hauptquartier des Rechten Sektors „Hotel Ukraine“ in hellem Entsetzen über den Antidemokraten Janukowitsch und die große Sehnsucht der Ukrainer nach Freiheit und Demokratie berichtete. Das war ihr so unglaublich wichtig, daß sie kamerawirksam mit Stahlhelm wegen des Beschusses im Hotel vor der Kameralinse herlief. Jetzt, wo das Volk seine Sehnsucht nach Frieden und echter Demokratie in riesigen Märschen auf die Straße trägt, sind Frau Atai und ihre Kollegen nicht zu sehen.

 

Unter den Teilnehmern der Friedensmärsche sind auch viele ehemalige „Maidan-Demonstranten“, die vom Westen als „bezahlte Demonstranten“ damals einen „Arbeitsplatz“ bekamen. Sie haben seit dieser Zeit viel dazugelernt. Damals erhielten die „Berufsdemonstranten“ pro Schicht – 8 Stunden demonstrieren – einen Lohn von USD 20,oo . Im nachhinein mußten die „Lohnempfänger“ dann feststellen, daß 50% der ausbezahlten Dollars Falschgeld waren. Die Lohn-Gelder wurden von den USA per Diplomatenfracht nach Kiew-Borispol eingeflogen.

 

Wie dieser Friedensmarsch schließlich endet, hängt wohl hauptsächlich von den Befehlen der USA/EU an die ukrainischen Marionetten ab. Das Regime hat nur noch 13 Tage Zeit, bis die Demonstranten in Kiew eintreffen. Zur Zeit sind sehr starke Militärbewegungen in Richtung Kiew zu beobachten. Bedenklich ist, daß hauptsächlich die Freiwilligen-Bataillone, also die ultrarechten Verbände und Nationalgarde nach Kiew verlegt werden. In diesen Bataillonen sind die von der EU in Polen ausgebildeten Killer unter Vertrag. Die Leute in der Ukraine wissen, daß diese Männer überhaupt keine Skrupel haben, alles zu töten, was sich bewegt.

 

Die Ukrainer haben jedoch zu einem großen Teil nichts mehr zu verlieren – die Putschisten der Kiewer Regierung jedoch viel. Diese Leute, so sagen uns die Quellen aus der Ukraine, haben sogar damals, im Februar 2014 die eigenen Leute auf dem Maidan erschossen, um an die Macht zu kommen.

 

In Kiew selbst nimmt die Bereitschaft der Kiewer, an der Friedensdemonstration teilzunehmen enorm zu. Auch hier bleibt die Frage, welche Repressalien sich die US-Vasallenregierung gegen die Kiewer Bevölkerung ausdenkt, um die Bürger an der Teilnahme zu hindern – und man ist sich in der Stadt sicher, daß mit Sicherheit an einem solchen Plan gearbeitet wird. Denn, wenn zusätzlich zu den Demonstranten aus der Ost- Süd- und Westukraine – nocheinmal zwischen 1 – 1,5 Mio. Kiewer Demonstranten hinzukommen, steht die „Junta“ an der Wand (und der demokratische Westen kann seine Investition in den Putsch und Genozid im Donbass abschreiben).

 

Über facebook ruft die Kiewer Politikerrriege und ihre faschistischen Kumpane direkt zur Ermordung der Teilnehmer auf:

 

Hier einige Auszüge:

Ilya Kiwa (Bild links), der ehemalige Chef der Anti-Drogen-Behörde der Ukraine und rechtsradikales Mitglied des Kiewer Regimes, und Führer des Söldner-Bataillons „Poltawa“ – ruft im ukrainischen TV offen dazu auf, eine „Bewegung“ zu starten, die das berühmte Kiewer Höhlenkloster von den „Russen“ „befreien“ soll – gegebenenfalls gewaltsam: Quelle:  http://24tv.ua//skandalnyj_kiva_beretsja_za_osvobozhdenie_

 

Weitere Mitglieder des Kiewer Regimes versuchen, mit öffentlichen Aufrufen diese beiden Friedensmärsche umgehend zu stoppen, zu unterbinden, nicht nach Kiew hineinzulassen, die orthodoxe Kirche schnellstmöglich zu verbieten oder die Marschteilnehmer gar zu erschießen, denn es seien entweder alles „Separatisten“ oder „Agenten Putins“. Und wenn es das Kiewer Regime als „Regierung“ nicht „darf“, solle es die ukrainische Organisation „Rechter Sektor“ übernehmen: Yura Ogrysko, ehemaliger ukrainischer Außenminister und Unterstützer des heutigen Kiewer Regimes in „beratender“ Funktion für die Außenpolitik, ruft dazu auf, die orthodoxe Kirche in der Ukraine mit ihren rund 20 Millionen ukrainischen Gläubigen zu verbieten.

 

Yura Romanenko, ein Radikaler des Maidan und heutiger Politologe, der die neue nationalistische Ideologie des Kiewer Regimes im ukrainischen TV aktiv dem Volk verkaufen will, verspricht, entlang des „Kreuzzuges“ große Kreuze aufzustellen, wo die marschierenden Ukrainer gekreuzigt werden sollen. Kurz danach fordert dieser Yura Romanenko die ukrainische Organisation „Rechter Sektor“ auf die „Initiative“ zu ergreifen um diesen Marsch zu stoppen.

 

Ilya Kiwa (der nette Typ von oben)  im ukrainischen hromadske.tv, das Poroshenko gehört, fordert, das Kiewer Höhlenkloster sollte der UPZ (ukrainisch-orthodoxen Kirche) weggenommen werden, also enteignen.

Das vertritt Ilya Kiwa auch auf seinem Facebook-Account, mit Bild des schönen Klosters: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=643554799136007&set=a.118987351592757.24162.100004444778679&type=3

Roman Donik, einer der Maidan-Radikalen und heutiger „Volonteur-Chef“ des Kiewer Regimes, der die Versorgung und Spenden für die Söldner-Bataillone koordiniert – ruft offen dazu auf, einen kleinen Bürgerkrieg zu starten und die Friedensmarschteilnehmer einfach zu erschießen.

 

Olesya Borsuk – eine weitere Radikale vom Maidan, spricht davon, daß es alles „Agenten“ seien, die ihren Marsch dazu nutzen wollen in Kiew „Unruhe“ zu stiften und einen Staatsumsturz durchzuführen.

Georg Tuka, ein Mitglied des Kiewer Regimes und vom Regime ernannter „Gauleiter der Donezker Region“ bezeichnet es als „ekelhaften Marsch“ und fordert den Friedensmarsch zu unterbinden: https://www.facebook.com/george.tuka/posts/991701030944300

 

Zoryan Shkiryak, der Berater des ukrainischen Innenministers, spricht davon dass der Friedensmarsch eine „geplante Provokation“ des russischen Geheimdienstes FSB sei und zu den Plänen des „Kremls“ gehöre. Man werde alles dafür tun dies zu unterbinden: https://www.facebook.com/zoryan.zoryan/posts/1124724974255115

 

Andrey Parubij, der bekannte ukrainische Ultrarechte und Maidan-Mörder sowie Organisator des entsetzlichen, grauenhaften „Massakers von Odessa“ vom 02. Mai.2014, spricht davon, daß es ein Versuch sei, die „Ukraine“ im Interesse Rußlands zu „destabilisieren“. Er fordert das Innenministerium auf alles Erdenkliche zu tun, um dies zu verhindern und „profilaktische Gespräche“ mit den Teilnehmern zu führen – was immer er darunter versteht. http://www.pravda.com.ua/news/2016/07/11/7114365/

 

Im großen und Ganzen, so scheint es, berichten unsere Quellen von einem Volk, daß sehr auf einen guten Ausgang dieses gewagten Friedenskreuzzuges hofft und auch bereit ist, dafür viel in Kauf zu nehmen. Andererseits ist man sich offensichtlich darüber im Klaren, daß hier vehemente Interessen der Kiewer Regierung entgegenstehen – und noch gefährlicher: Der USA. NIemand weiß, wie weit diese beiden gehen werden, um ihre Position zu retten.Man hält sozusagen landesweit den Atem an. Niemand wagt zu sagen, was geschehen wird. Jeder ist auf alles gefaßt. Es liegt eine bleischwere Hoffnung über dem Land.

 

Ich persönlich nenne so eine Situation den „Lady MacBeth-Moment“: MacBeth wird klar, daß ein Weitermachen unglaubliche Grausamkeit verlangt und fürchterliche Opfer, ansonsten aber alles vergebens war, was bisher an Greueln begangen wurde. Er zweifelt – und Lady MacBeth sagt „Wir stehn bis zu den Knien im Blut – zurück ist’s weiter als nach vorn! Voran, MacBeth!“

14. Juli 2016 Der „Kreuzzug für Frieden im Donbass“ setzt unaufhaltsam seinen Sternmarsch nach Kiew aus 3 Richtungen fort. Und er wächst weiter. Der Rechte Sektor und Swoboda tauchen überall am Wegesrand auf, provozieren und zeigen Waffen. Sie wagen es aber nicht, die Menschen anzugreifen. Doch der Zug zieht singend und betend unbeirrt weiter. Niemand läßt sich auf Provokationen ein, die Beleidigungen werden nicht einmal beantwortet. Es sind einfach zu viele Menschen, die in einem Heerwurm bis zum Horizont durch’s Land ziehen. Die Faschos sind nur stark, wenn sie in der Überzahl sind. Die Polizei (die Polizisten wurde Anfang des Jahres von der Kiewer Regierung komplett ausgewechselt und durch „Linientreue“ ersetzt), wagt ebenfalls nicht, einzuschreiten. Sie stehen alle mehr oder weniger hilflos beiseite vor dieser machtvollen Präsentation des Volkes, das einfach nur für Frieden und Liebe singt und betet.

 

Derweil liegen beim Regime in Kiew die Nerven blank. Kommen die Demonstranten am 27.7. in Kiew an, ist die US-Vasallenregierung in Kiew Geschichte. Man scheut sich nicht, seitens einiger Politiker und Maidan-Radikalen offen über die Medien und auch Facebook dazu aufzurufen, die Demonstranten einfach zu erschießen oder Kreuze an der Strecke aufzustellen und die Demonstranten zu kreuzigen. Das wagt aber angesichts der Massen niemand. Eine Donbasskämpferin und Ultra-Rechte Namens Victoria Reznichenko ruft dazu auf, jeder, der einen durchführbaren Plan habe, all die „russischen Agentenpilger“ zu töten, möge sich bei ihr melden. Mit dem Aufruf  „Töte! Verbrenne! Schieße!“ versucht sie, den Haß zu schüren und den Rechten Sektor zum massenhaften Morden aufzustacheln. Hier ein englischsprachiger Bericht mit entsprechenden Fotos der Dame, die keinen Zweifel an ihrer Einstellung lassen.

 

Noch einmal angemerkt: Dies sind die Kräfte, die vom Westen, einschließlich EU und damit auch der Deutschen Regierung  gehätschelt werden und finanziell unterstützt. Das sind die Kräfte,  mit denen auch Poroschenko, Jazenjuk und auch Herr Klitschko in Kiew gemeinsame Sache machen. Das alles ist bekannt, auch daß Herr Klitschko ein „politischer Ziehsohn der Konrad-Adenauer-Stiftung“ ist. Dennoch haben unsere Medien auch bei diesem schändlichen Spiel gehorsam mitgemacht und sogar behauptet, es gebe keine Faschisten in der neuen, ukrainischen Regierung.

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Bild oben: Vitali Klitschko mit zwei Kämpfern des faschististischen Asow-Bataillons im Arm.

https://2.bp.blogspot.com/-D-2AETMrwO0/Uy_U83pUEyI/AAAAAAAADKE/cUsJADk4X68/s1600/B%C3%BCndnis+mit+Faschisten+-.jpg

Klitschko in bestem Einverständnis mit dem Ultrarechten Oleh Tjahnybok.

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Die Kiewer Bürger bleiben ruhig, beten für die Pilger und warten den Tag ab, daß die Züge Kiew erreichen und sie sich anschließen können. Über der Stadt liegt eine sehr eigenartige, erwartungsvolle, gleichzeitig Hoffnungs- und Sorgengeladene Stimmung.

 

Erstaunlicherweise hat ausgerechnet heute das städtische Bauamt in Kiew das Cafe der Neonazis und Maidan Radikalen „Karatel“ (Bestrafer) für illegal erklärt hat und zum Abriß freigegeben. Als die Polizi das Cafe heute nach Mittag schließen wollte, (das Cafe ist in dem Gewerkschaftshaus am Maidan-Platz) griffen etwa 50 rechte Aktivisten die Polizei an. Sie rissen die Absperrung mit Wellplastik nieder und warfen Böller darüber. Es gibt bereits Verletzte auf beiden Seiten, die Lage ist sehr angespannt.

13. Juli 2016 Update 22:00 Noch ist alles ruhig. Die Regierung in Kiew tobt und fordert jetzt unverblümt den Rechten Sektor auf einzugreifen und die Ankunft in Kiew zu verhindern. Das ist aber bereits unmöglich geworden. Die Kreuzzüge werden immer umfangreicher und die schieren Menschenmassen sind einfach zu groß, als daß man sie noch stoppen könnte. Selbst Gewalt richtet gegen Hunderttausende aus drei Richtungen nichts mehr aus.Der ukrainische Geheimdienst SBU soll die riesigen Prozessionen beobachten, sich aber zurückhalten. Einzelne Gruppen des Rechten Sektors stehen auch bisweilen am Straßenrand, beschimpfen und bepöbeln die Pilger, trauen sich aber bisher nicht wirklich, die Leute anzugreifen.

 

Die Leute stehen überall am Straßenrand, verneigen sich, bekreuzigen sich. Immer mehr ziehen mit.

 

Der Zug, der aus dem Westen auf Kiew zuwandert, startete vom Heiligen Himmelfahrtskloster in Potschajiw in der Oblast Tarnopil aus. Am Auszug aus dem Kloster beteiligten sich mindestens 5.000 Gläubige was man nach Minute 3 des untenstehenden Videos gut sehen kann. Als die Prozession die erste Etappe erreichte, waren es schon Zehntausend Pilger, die im Namen von Liebe, Frieden und Gebet nach Kiew ziehen. Hier gibt es ein Video mit Aufnahmen davon:

Eine unserer Quellen berichtet von großen Bewegungen an Militärischen Fahrzeugen: „Ich bin heute aus Richtung Kiew an den 2. Prod. Standort gefahren. Aus Lwow sind mir in Richtung Kiew starke Militärkolonnen entgegen gekommen. Ich bin kein so grosser Militärexperte, aber bei der Kolonne schien es sich um Versorgungsfahrzeuge zu handeln. Lwow ist ja der Hauptstützpunkt des Rechten Sektors. Ob die Militärkolonnen sich gegen die Friedensmarschierer richten sollen, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich habe seit März/April 2014 nicht mehr so starke Verbände auf der Straße gesehen. Die Menschenmassen der Pilger sind einfach zu groß und ich denke mal, daß der Rechte Sektor versuchen wird, die Friedenszüge aufzuhalten, die werden es aber nicht wagen, mit Schußwaffen gegen die Demonstranten vorzugehen. Wenn das versucht werden sollte, überlebt das kein Rechter und die wissen das. Die Kerle vom Rechten Sektor haben nur die grosse Klappe, wenn sie in der Überzahl sind.“

 

Ein anderer berichtet uns über die Stimmung in Kiew:

„Die Kiewer stehen voll hinter den Kreuzzügen, weil ja gerade in Kiew die Bevölkerung, die nicht gerade zu dem 1% Betuchten gehört, ziemlich gebeutelt sind und in Kiew sowohl die Strom- als auch die Gasversorgung vor dem Zusammenbruch steht. Man kann, vorsichtig geschätzt, davon ausgehen, dass in etwa 1/3 der Kiewer sich am 27.7. dem Kreuzzug anschließt, das würde bedeuten 1,2 Millionen Kiewer! Ich war eben bei Freunden. Die Stimmung ist sehr erwartungsvoll, aber auch gespannt. Eine Familie, deren Sohn eingezogen ist, meinte, daß sich die „Junta“ auf das Militär nicht stützen kann. In der Ukrainischen Armee ist die Stimmung so, daß nur noch der berühmte Tropfen fehlt, um das Faß zum Überlaufen zu bringen. Es sieht ganz so aus, als positioniere sich die Armee schon gegen die „Junta“. Dadurch, daß durch die „westlichen Demokratie-Kredite“ die Abgaben-Schraube dermaßen angezogen wird, beginnen die Ukrainer klar zu denken und fallen nicht mehr auf die West-Propaganda rein. Es geht allen schlecht hier. Die Männer müssen sich verstecken, um nicht an die Front gekarrt zu werden und da unter grausigsten Bedingungen zu vegetieren. Niemand will da kämpfen. Alle wollen nur noch Frieden und Ende der ganzen Zerstörung und Tragödien. Plötzlich erinnern sich viele an ihre Verwandschaft auf der Krim, die ja schon seit über einem Jahr erzählen, daß es ihnen vom Lebensstandard und finanziell besser geht, als es jemals während der Ukraine Zeit war. Hab ich heute von 3 Familien gehört. Noch vor 3 Monaten, als ich bei denen nach den Verwandten auf der Krim gefragt habe, hieß es, daß die Menschen auf der Krim „unter russischem Druck stehen würden“ und sagen müßten, daß es ihnen gut geht. Wirklich glauben tut das hier aber keiner.“

Update 11:00 Die „Kreuzzüge für den Frieden“ wachsen stündlich an.

 

Kreuzug 1 geht über Charkow, Poltawa nach Kiew

Kreuzzug 2 Pochajiw – Rovno – Zhitomer -Kiew

Kreuzzug 3 Odessa – Uman – Kiew

 

Wieviele Menschen am 27.7. in Kiew eintreffen werden, ist schwer zu sagen. Die Ukrainer, die nicht an der Strecke des Kreuzzuges leben, fahren mit Bus und Bahn dorthin, um sich anzuschließen. Man schätzt heute, daß es bis dahin zwischen 800.000 und 1,5 Mio. Menschen sein werden. Gegen diese Masse hat die Kiewer US-Vasallenregierung keine Chance. Wieviele Bürger aus Kiew sich bei der Ankunft dieser Massen noch anschliessen, kann niemand abschätzen. Man kann aber schon von 1 Mio Menschen nach heutigem Stand ausgehen.

 

Immer noch schweigt die Westpresse beharrlich. Nicht eine Erwähnung kommt durch!

 

Enorm wichtig ist, daß sich die ukrainischen und russischen Orthodoxen einig sind und gemeinsam marschieren.

Dazu muß man wissen, daß bis 1992 nur die russisch-orthodoxe Kirche allein in der Ukraine vertreten war. Durch erfolgreiche Einflußnahme der USA und entsprechende Geldzahlungen wurde durch Abspaltung die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche in der Ukraine installiert. Die Ukrainisch-Orthodoxen bezeichneten sich daraufhin als die “ wahren Heiligen“. Nach dem Putsch 2014, rief der Patriarch in Kiew sogar die Ukrainer auf, die Donbass-Bewohner zu töten, sie Untermenschen und Verbündete des Satans seien. Der Patriarch der Ulkrainisch-Orthodoxen stammt dabei selbst aus dem Donbass. Im Herbst 2014 flog er nach Washington wo er von den USA Waffen forderte, um die Donbass-Bewohner auszurotten.

Er hetzte die Ukrainer auf die Russisch-Orthodoxe Kirche. Viele Kirchen der Russisch-Orthodoxen wurden unter dem Beifall des Kiewer Patriarchen zerstört und ihre Priester und Mönche einfach umgebracht. Das Blatt wendete sich, als im Frühjahr Putin der Ukraine einen Besuch abstattete und die Patriarchen beider Kirchen traf.

 

Wie bei allen Kriegen spielt auch in der Ukraine die Kirche keine unbedeutende Rolle. Letztlich hat aber die Hetzerei der neuen Kirche nur Übel und Nachteile gebracht … und nun gehen die Ukrainer gemeinsam, egal ob Russisch- oder Ukrainisch-Orthodox gegen das Regime vor.

 

Dienstag. 12. Juli, 17:00 Uhr: Wir erfahren gerade, daß sich der dritte „Kreuzzug für Frieden im Donbass“ in Odessa Richtung Kiew in Bewegung gesetzt hat. Der 2. Kreuzzug begann in Pochajiw / Region Ternopol-Westukraine. Mittlerweile sind in der Ukraine schon ca. 200.000 Menschen im Marsch auf Kiew unterwegs. In jedem Ort und jeder Stadt schließen sich immer mehr Menschen an.

Die Putsch-Regierung in Kiew sowie die radikalen Maidan-Faschisten fordern in ihrer Verzweiflung nun schon öffentlich, die Demonstranten einfach zu erschießen und diese auf keinen Fall nach Kiew durchkommen zu lassen. Die Menschen werden in den Medien als „Separatisten und Terroristen“ bezeichnet, die von Rußland angestiftet worden seien, die Ukraine zu destabilisieren. Der Rechte Sektor zieht bereits Söldner aus der Ostukraine nach Kiew ab, die Nationalgarde ist in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Manche Ultrarechten fordern auf Facebook die Erschießung der Pilger.

friedenskreuzzug Ukraine 1 friedenskreuzzug Ukraine 2

Daß sich die Westukraine an den Protesten beteiligt, ist nicht verwunderlich. Durch die letzten Energiepreiserhöhungen haben nun auch die Westukrainer begriffen, daß sie vom Westen durch die eingesetzten Marionetten in Kiew ausgebeutet, mißbraucht und fallen gelassen werden. Allein das monatlich benötigte Gas um zumindest die Wohnung frostfrei zu halten übersteigt den Arbeitslohn eines Ukrainers um das 3-4 fache.

 

Durch die neu eingetretene Situation bekommt der Donbass vorerst eine Atempause. Die Entwicklung nun in der Gesamtukraine ist äußerst gefährlich. Falls die Kiewer Regierung die zweihunderttausend Friedensmarschierer tatsächlich mit Waffen angreift, ist kaum auszudenken, was dann passiert. Kommen die Demonstranten bis Kiew durch, heißt das wiederum für die westliche Vasallenregierung, daß – wenn sie nicht schnell genug ihre Koffer gepackt haben – sie das kaum überleben werden, denn die ukrainische Armee wird auf der Seite der Demonstranten sein. Dies ist auch schon durchgedrungen.

 

Was bisher geschah: Ein riesiger Zug von Menschen hat sich am Sonntag in Charkow aufgemacht, um zu Fuß nach Kiew zu gehen. Die Menschen singen und beten um Frieden.

Weit über 20.000 ukrainisch & russisch-orthodoxe Ukrainer, Männer Frauen, Junge, Alte Familien, Kinder, sind am Sonntagmorgen aufgebrochen, um in einem „Kreuzzug für den Frieden im Donbass“ gemeinsam zu Fuß rund 500 Kilometer von Charkow nach Kiew zu wandern –  und das Kiewer Regime zum Kriegsende zu bewegen.

 

Andere Quellen zufolge sollen es bereits am Montagabend weit über 50.000 ukrainische Pilger sein, die sich einem singenden und betenden Heerwurm gleich durch das Land bewegen. Sie halten Ikonen hoch und Bilder der russischen Zaren. In jeder Kleinstadt, Stadt und jedem Dorf auf dem Weg von Charkow, über Poltawa nach Kiew sollen sich gerade immer mehr Ukrainer dem Marsch anschließen. Leute stehen mit Tränen in den Augen am Wegrand, drehen sich um, packen daheim einen Rucksack und gehen mit. Mit jedem Kilometer werden es mehr!

 

Gerade, um 13:00 erfahren wir von unseren ukrainischen Quellen, sind es schon fast 100.000 Friedenspilger.

Das Kiewer Regime ist in Panik. Die US-Vasallenregierung in Kiew befürchtet, daß 100.000 und mehr Friedensmarschierer in der Hauptstadt ankommen. Dort werden sich voraussichtlich noch weitere Zigtausend dazugesellen. Die Ankunft in Kiew ist für den 27. Juli geplant. Am nächsten Tag ist einer der wichtigsten, orthodoxen Feiertage, die „Taufe der Kiewer Rus“.

Der Rechte Sektor, die faschistischen Militanten drohen in ihrer Wut den friedlichen Friedensmarschierern ein Blutbad an. Was aber offensichtlich keinen Eindruck auf die Leute macht.

 

Jetzt, am Dienstagmittag erfahren wir direkt aus der Ukraine, daß auch aus der Westukraine, aus der anderen Richtung etwa 30.000 Menschen sich von da aus in Richtung Kiew auf den Weg gemacht haben! ES ist gut möglich, daß über 200.000 Menschen in Kiew einreffen!

Die Kiewer Putschregierung hat heute Vormittag die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt und zieht Truppen aus dem Donbass nach Kiew ab. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich die ukrainische Armee aber statt die Regierung zu verteidigen auf die Seite der Ukrainischen Bürger und der Friedensmarschierer schlägt, ist sehr hoch. Jetzt demonstriert das Volk wirklich für Frieden und für Demokratie – ohne Bezahlung durch die EUSA, wie auf dem Maidan. Zur Erinnerung: Als Ende November 2013 der Maidan einzuschlafen drohte, karrten die Westlichen Demokraten bezahlte Demonstranten und die in Polen ausgebildeten Ultrarechten nach Kiew um Chaos und Wut anzufachen und die rechtmäßig gewählte Regierung Janukowitsch aus dem Amt zu putschen.

 

Seien wir also wachsam und lassen wir keinen Zweifel daran, daß wir das alles aufmerksam beobachten werden und breit verteilen! Sie werden vielleicht wieder mit allen Mitteln kämpfen, um den Willen des Volkes niederzuprügeln. Schicken wir all unsere guten Gedanken zu den Friedensmärschen und daß es ohne Gewalt zu einem guten Ende, Frieden und Freiheit führen wird!

 

Natürlich wird jetzt schon in den entsprechenden Medien bereits gehetzt, daß Putin und Rußland hinter dieser „Provokation“ stecke und der ganze Zug aus Putin-Agenten, pro-russischen Separatisten, Terroristen usw. bestehe. Die Organisatoren heißen „Agitatoren“ und die Teilnehmer „Lakaien“. Die Tatsache, daß es tragbare Zelte gibt und Verpflegung ist den Hetzern Beleg dafür, daß das ganze eine geschauspielerte Veranstaltung sei. Die westlichen Medien werden, wenn überhaupt, kaum davon berichten, die Zahlen drastisch nach unten fälschen und daraus eine russische Aggression herbeischreiben. Aber seht Euch die Leute an, hört ihr Beten, seht Euch die Masse der Menschen an. Alles Putin-Agenten?

 

Quelle: Niki Vogt - Quer-Denken.TV