Unverantwortliche britische Ärzte verschreiben schon 12-Jährigen Hormone zur Geschlechtsumwandlung

Ärzte an britischen »Geschlechtsidentitäts-Kliniken« verordnen laut Medienberichten schon zwölfjährigen Kindern Hormone zur Geschlechtsumwandlung. Dr. Helen Webberley, eine Allgemeinärztin aus Wales, gibt zu, dass sie »eine Handvoll« Patienten unter 16 Jahren mit gegengeschlechtlichen Hormonen behandelt. Einer davon ist ein 12-jähriges Mädchen, das als Junge lebt.

Dieses Kind nimmt seit dem Alter von 9 Jahren Pubertätsblocker und will sich nun mit Testosteron behandeln lassen, das der National Health Service (NHS, das staatliche Gesundheitssystem in Großbritannien) erst ab 16 Jahren zulässt. Webberley sagt gegenüber MailOnline:

»Dies ist ein außergewöhnlich eindeutiger Fall eines Kindes, das als Junge lebt und mit seinen Freunden aufwachsen möchte, die alle Jungen sind – aber der NHS lässt seine Behandlung nicht zu.

Der NHS weiß, dass er ein Problem hat: Er platzt aus allen Nähten, weil er mit der großen Anzahl an Überweisungen nicht fertig wird – und er hat nicht genügend Ärzte, die an diesem Fachgebiet interessiert sind.

Wir müssen einen Weg finden, um diese leichten Fälle schnell zu behandeln, damit die Spezialkliniken sich auf die komplizierteren konzentrieren können.«

Aber das, was Webberley »leichte Fälle« nennt, ist vielleicht doch nicht so eindeutig. Andere Ärzte lehnen gegengeschlechtliche Hormone für Minderjährige grundsätzlich ab.

 

Die Verabreichung von Geschlechtsumwandlungshormonen an Minderjährige ist »Kindesmissbrauch«

 

Einer dieser Experten ist der Facharzt für Psychiatrie Dr. James Barrett. Er sagt gegenüber The Guardian, dass viele Kinder ihre Meinung über geschlechtsangleichende Behandlungen änderten, wenn sie erst mal die Pubertät überstanden hätten, sodass sie »letztendlich doch keine lebenslange medizinische Intervention und keine Operationen brauchen und ihre natürliche Fruchtbarkeit erhalten bleibt, falls sie einmal Kinder haben möchten«.

 

Das American College of Pediatricians (ACP, Amerikanische Hochschule für Kinderheilkunde) stellt fest: »Kinder so zu konditionieren, dass sie eine lebenslange chemische und operative Imitation des anderen Geschlechts für normal und gesund halten, ist Kindesmissbrauch.

 

Minderjährige mit Hormonen zur Geschlechtsumwandlung zu behandeln, ist in Kliniken wie jener, in der Dr. Webberley praktiziert, erlaubt. Einige britische Wohlfahrtsorganisationen fordern jedoch vom NHS, dies zu überdenken. Privatkliniken in Großbritannien werden in den letzten Jahren von entsprechenden Fällen schier überrannt.

 

In der medialen Berichterstattung werden die Gründe für die gestiegene Anzahl an Personen mit Geschlechtsidentitätsstörungen nicht genannt. Es ist jedoch klar, dass Umweltgifte daran signifikant beteiligt sind.

 

Spielen geschlechtsverändernde Toxine bei der Geschlechtsverwirrung eine Rolle?

 

Wir kommen über unser Essen und unser Wasser in Kontakt mit Hormonen und hormonell wirkenden Toxinen, und dieses Problem verschärft sich von Tag zu Tag. Phthalate, Giftstoffe in Plastik und vielen Konsumartikeln, stören sowohl bei Männern als auch bei Frauen den Hormonstatus. Der Kontakt mit ihnen kann bei 6- bis 12-jährigen Jungen den Testosteronwert um bis zu 34 Prozent senken.

 

Bisphenol A (BPA) und ähnliche Chemikalien, die in Plastikflaschen enthalten sind, sind endokrine Disruptoren, die den Östrogenspiegel bei Frauen völlig durcheinanderbringen und zu vorzeitiger Pubertät, Geburtsfehlern, Unfruchtbarkeit und anderen schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen können.

 

Unsere Kinder werden schon mit geschlechtsverändernden Toxinen bombardiert, und ihnen noch Hormone zur Geschlechtsumwandlung zu verschreiben, ist tatsächlich – wie es das ACP richtig nennt – eine Form des Kindesmissbrauchs. Die Lösung liegt nicht in Arzneimitteln, egal, wie ernst die Geschlechtsverwirrung auch sein mag – zumindest nicht für Minderjährige.

 

Eine biologische Ernährung, die natürliche Nährstoffzusätze enthält, und die Vermeidung von Toxinen sind ein weit besserer Ansatz, um das hormonelle Gleichgewicht bei Erwachsenen wie bei Kindern zu unterstützen.

 

Wie man auch immer aus wissenschaftlicher, kultureller, politischer oder spiritueller Sicht über die »fließende« Geschlechtsidentität denken mag: Es ist schlicht nicht vertretbar, unsere Kinder wissentlich geschlechtsverändernden Toxinen auszusetzen. Und noch unverzeihlicher ist es, ihnen entsprechende Hormone zu verabreichen, ehe sie alt genug sind, um für sich selbst rationale Entscheidungen treffen zu können.

 

Quelle: KoppVerlag/NaturalNews