Syrien: Westliche Medien bedienen sich zweifelhafter Quelle

Wenn es um Informationen zum Syrienkrieg geht, greifen westliche Medien wie CNN, BBC, Reuters, SPIEGEL, FOCUS, taz oder ARD u.v.m. immer wieder auf dieselbe Quelle zurück: die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“. So auch beispielsweise gestern in den 7-Uhr-Nachrichten beim Schweizer SRF 1 und vorgestern in Deutschlands größter Regionalzeitung, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

SOHR ist eine in Großbritannien ansässige Organisation, die in Opposition zur Baath-Regierung in Syrien steht und Informationen über Menschenrechtsverletzungen in dem Land sammelt und veröffentlicht.

Die SOHR wird von Rami Abdulrahman (auch „Rami Abdul Rahman“ oder „Rami Abdelrahman“ geschrieben), einem syrischstämmigen sunnitischen Muslim, der ein Bekleidungsgeschäft betreibt, von seinem Reihenhaus in Coventry in England aus betrieben. Abdulrahman ist der einzige feste Mitarbeiter der Organisation und war laut dem russischen Staatsfernsehen RT das letzte Mal im Jahr 2000 persönlich in Syrien. Der Name, unter dem er bekannt ist, ist ein Pseudonym, sein bürgerlicher Name ist Osama Suleiman.

 

Eine gleichnamige Organisation mit Sitz in London hat ihre Aktivität spätestens 2012 eingestellt.

 

An diesem Beispiel wird deutlich wie die westlichen Medien funktionieren oder gesteuert werden und das Volk an der Nase herumgeführt wird.