Anomalien im Erdmagnetfeld und ihr Einfluss auf Mensch und Tier

Immer häufiger verenden Meerestiere an Stränden, Zugvögel fallen vom Himmel oder das Aggressionspotential der Menschen steigt. Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe. Sonnenflares und Anomalien im Erdmagnetfeld sind eine davon.

 

Sehr empfindliche Magnetitkristalle im Gehirn von Tieren und Menschen, haben Einfluss auf unsere Gesundheit und auch unser Verhalten. Neben den schon öfters die Runde machenden Meldungen, dass Elektrosmog schädlich für unsere Gesundheit sind und Krebs erzeugen, haben elektromagnetische Wellen auch Einfluss auf das Verhalten von Mensch und Tier. Grund dafür sind die Magnetitkristalle im Gehirn.

 

Die meisten Regionen des Gehirns enthalten fünf Millionen Magnetit-Kristalle pro Gramm, die schützende Gehirnmembran sogar 100 Millionen.

 

"Magnetit reagiert mehr als eine Million mal stärker auf ein äußeres Magnetfeld als jedes andere biologische Material."

 

Wenn nur eine von einer Million Zellen Magnetit enthält, kann ein Magnetfeld (z.B. auch das Erdfeld, aber auch das Feld des Ringstroms, der Sonnenflecken etc.) das Gehirn direkt beeinflussen. Im Laborversuch konnte man auch nachweisen, dass sich die aus der Gehirnsubstanz isolierten Magnetit-Kristalle bereits durch Magnetfelder bewegen, die nur wenig stärker waren als das an sich schwache irdische Magnetfeld!

 

Da unsere Zirbeldrüse (eine Hirndrüse) auch sensibel auf Magnetfelder reagiert (was einen direkten Einfluss auf die Hormonproduktion wie z.B. Melatonin hat) kann diese mit den Magnetit-Kristallen im Gehirn wechselwirken.

 

Der menschliche Körper (auch bei Tieren) besitzt Energiezentren, welche die elektromagnetischen Felder des Menschen im Körper regulieren und verteilen. Diese Energiezentren befinden sich im Bereich der Wirbelsäule und im Gehirn.

 

Eisen im Blut

Der Hauptbestandteil unserer roten Blutkörperchen, das Hämoglobin, enthält ein Eisenatom. Dieses wird durch das Magnetfeld der Erde beeinflusst. Äußere magnetische oder elektrische Felder können diese magnetische Ladung stören und so die physikalischen und chemische Eigenschaften des Blutes verändern, besonders die Fließeigenschaft und das Säure-Basen-Verhalten.

Wie bedeutsam der Magnetismus für grundlegende Prozesse im Körper ist, zeigt die Vergabe des Nobelpreises für Chemie im Jahr 2003. Die beiden Wissenschaftler Peter Agre und Roderick MacKinnon konnten nachweisen, dass der Wassertransport im Organismus auf speziellen Wasserkanälen in der Zellwand basiert - sogenannten Aquaporinen - sowie einem magnetischen Transportmechanismus der Wassermoleküle. Wird dieser Mechanismus gestört oder behindert, sind zahlreiche biochemische und biophysikalische Prozesse betroffen.

In einer russischen Studie wurde untersucht, inwieweit das Magnetfeld auf die Hirnleistungsfähigkeit einwirkt. Bei Probanden, bei denen das Erdmagnetfeld völlig abgeschirmt war, kam es innerhalb von 45 Minuten zu einem deutlichen Anstieg von Fehlern bei kognitiven Testverfahren. Außerdem wurde zur Bewältigung der Aufgaben mehr Zeit benötigt als bei der Kontrollgruppe mit normalem Erdmagnetfeld.

 

Wissenswertes zu Magnetit

Magnetit (auch Magneteisen, Magneteisenstein, Eisenoxiduloxid oder Eisen (II,III)-oxid) ist ein Mineral aus der Mineralklasse der Oxide und die stabilste Verbindung zwischen Eisen und Sauerstoff. Es kristallisiert im kubischen Kristallsystem mit der allgemeinen chemischen Zusammensetzung Fe3O4, die präziser als FeII 2O4 formuliert werden kann.

 

Magnetit entwickelt bei natürlicher Entstehung meist zentimetergroße, oktaederförmige Kristalle, aber auch körnige bis massige Aggregate von graubrauner bis schwarzer, metallisch glänzender Farbe.

 

Magnetit ist eines der am stärksten (ferri) magnetischen Mineralien, es ist dauermagnetisch.

Magnetit ist von hoher Beständigkeit gegen Säuren und Basen.

Magnetit hat einen hohen Eisenanteil von bis zu 72,4 %.

Magnetit leitet auch elektrischen Strom. Seine Leitfähigkeit beträgt etwa 10 % der Metalle.

 

Magnetit bei Tieren

Verschiedene Tierarten sind zur Orientierung im Erdmagnetfeld auf Magnetit angewiesen. Hierzu gehören Bienen und Weichtiere (Mollusca) oder auch Wale oder andere Fische. Besonders erwähnenswert sind Tauben, die durch Einlagerung kleiner eindomäniger Magnetitkörner in den Schnabel die Deklination des Erdmagnetfeldes bestimmen und sich so orientieren können (Magnetsinn). Auch einige Bakterien, (sogenannte magnetotaktische Bakterien) verfügen über einen Magnetsinn.

Auch Schildkröten orientieren sich am Magnetfeld der Erde

Schildkröten orientieren sich auf ihren weiten Reisen durch die Ozeane mit Hilfe eines Magnetsinnes. Damit können die Tiere mit erstaunlicher Präzision ihr Ziel anpeilen, berichten US-amerikanische Forscher.

 

Wie Kenneth Lohmann von der University of North Carolina in Chapel Hill und Kollegen herausfanden, orientieren sich die Jungtiere unmittelbar nach dem Schlüpfen unter anderem am Erdmagnetfeld.

 

Die detaillierte "Karte", die zumindest teilweise auf Magnetfeld-Informationen basiere, verfeinere sich jedoch erheblich mit dem Alter.

 

Schildkröten - künstlichem Magnetfeld ausgesetzt

Das Forscherteam hatte zwischen Juli und August Schildkröten (Chelonia mydas) in deren Nahrungsgründen vor Florida eingefangen und an ein computergesteuertes Ortungsgerät angeschlossen.

 

In einem kreisförmigen Wasserbecken wurde ein künstliches Magnetfeld erzeugt, das dem eines Gebiets 337 Kilometer nördlich entsprach.

 

Die Tiere schwammen daraufhin im Mittel nach Süden. Entsprach das Testmagnetfeld einem 337 Kilometer südlich gelegenen Gebiet, orientierten sich die Schildkröten in die entgegengesetzte Richtung.

 

Die Schildkröten können demnach zwischen geographischen Orten anhand der unterschiedlichen Magnetfelder unterscheiden. Dies sei, so die Wissenschaftler in einer Aussendung, gewissermaßen eine magnetische Variante des Positionierungssystems GPS. Ähnliches hatten Forscher bereits bei einem derartigen Versuch mit Langusten beobachtet.

 

Anomalien im Erdmagnetfeld

Das Magnetfeld der Erde schwächt sich zu Zeit immer weiter ab und die Magnetische Pole wandern. Dies ist zwar noch ein schleichender Prozess, jedoch sind die Auswirkungen weltweit schon deutlich spürbar. Die Pole bereiten sich auf einen Wechsel vor.

Alles scheint zur Zeit aus den Bahnen zu laufen und die Tierwelt wird scheinbar auf den Kopf gestellt. Tiere die mit ihrem Orientierungssinn stark vom Magnetfeld abhängig sind, stranden immer öfters an Küsten und verenden dort leider meist Qualvoll.

 

Im öffentlichen Mainstream wird dabei meist vom starken Schiffsverkehr oder ähnlichen Störsignalen als Sündenbock gesprochen. Jedoch sind hier die Anomalien im Erdmagnetfeld eindeutig die wahren Übeltäter. Dies kann schon alleine durch die Polnähe der Walstrandungen als tatsächlichen Grund herangezogen werden, den von Zufall kann man hier nicht mehr sprechen.

 

Durch die Überlagerungen und Verschiebungen der Nord- und Südfelder entstehen so starke Störungen, das Fische und Wale sich in ganzen Schwärmen an die Küste verirren und den Weg ins Wasser nicht zurück finden. Selbst schon von Hilfsorganisationen gerettete klein Wale, strandeten gleich nach ihrer Rettung erneut und verendeten an der Küste.

 

Beim Menschen ist bisher nur erhöhtes Aggressionspotential oder Depression festzustellen, auch Kopfschmerzen können auftreten. Hierbei gibt es leider derzeit keine vernünftigen Studie, da wir uns seit Aufzeichnungen wohl das erste mal am Rande eines Polsprungs befinden. Mit was für Auswirkungen der Mensch bei einem Polsprung auf den Menschen zu rechnen hat und wie stark er uns beeinflussen wird, ist nicht abschätzbar!

Neben den ganzen Naturkatastrophen wird dies jedenfalls auch eine geistige Herausforderung für den Menschen werden. Es ist damit zu rechnen das die Pole sich noch weiter abschwächen, vielleicht sogar kurzzeitig fast gänzlich verschwinden. Das bedeutet auch gleichzeitig stärkere Sonneinstrahlung, die auf den Menschen einwirkt, da weniger harte Ultraviolette Strahlung vom Magnetfeld abgeschirmt wird. Die Auswirkungen auf unsere biologischen Prozesse im Körper sind noch nicht abzuschätzen. Wer zu diesem Zeitpunkt nicht gerade in einem Bunker sitzt, sollte sich vielleicht eine ordentlich dicke Zentimeterschicht Matsch auf den Körper schmieren. Das wäre wenigstens noch etwas Schutz.