Liegt eine Stadt unter der Antarktis begraben?

Der 1982 verstorbene Charles Hutchins Hapgood war ein amerikanischer Historiker, der von der vormaligen Existenz einer jungpaläolithischen Hochkultur und deren Untergang infolge kataklysmischer Ereignisse ausging. Hapgood stellte die Theorie der Erdkrustenverschiebung auf, die von der etablierten Wissenschaft nicht anerkannt wurde. Ein Befürworter dieses Theorie war Albert Einstein. Seiner Meinung nach sollte man diese Theorie weiter verfolgen.

Polverschiebung

Im Rahmen seiner Forschungen widmete er sich vor allem seiner höchst umstrittenen Theorie der Erdkrustenverschiebung (earth crust displacement) und der Überlegung, dass vor 12.000 Jahren eine, in der nördlichen Antarktis beheimatete Zivilisation im Verlauf einer, durch eine solche Verschiebung der Erdkruste hervorgerufenen, Kette von Katastrophen vernichtet worden sei. Diese prähistorische Seefahrerkultur soll u.a. über ein enormes geographisches Wissen verfügt haben, das von Überlebenden jener Katastrophen an Menschen auf verschiedenen Kontinenten übermittelt worden sei. Laut Hapgood spiegele sich dieses Wissen noch in viel später entstandenen Kartenwerken, wie der Karte des Piri Reis (vermutl. 1513 erstellt), wider. Mit diesem, diversen fachwissenschaftlichen Paradigmen widersprechenden, aber im Grundsatz nicht im Gegensatz zur von ihm kritisierten, heute allgemein anerkannten, Theorie der Plattentektonik von Alfred Wegener stehenden, Ideengebäude konnte Hapgood sich in der scientific community nicht durchsetzen.

Theorie

Nach Meinung von Charles Hapgood kommen Verlagerungen der geographischen Erdpole durch – in erdgeschichtlichem Maßstab – plötzlich eintretende, massive Verschiebungen der Erdkruste auf der unter ihr befindlichen Asthenosphäre zustande. Als einen Auslöser für solche, innerhalb weniger Jahrhunderte stattfindenden Prozesse betrachtete er die glazialen Eismassen, welche die nördliche Hemisphäre während eiszeitlicher Perioden bedecken. Unterstützung erhielt er dabei u.a. durch Albert Einstein, der z.B. das Vorwort zu Hapgoods Buch The Earth's Shifting Crust verfasste, sowie durch den vormaligen Ordinarius für Erdgeschichtsforschung an der Harvard University, Kirtley F. Mather (1888–1978), seinerzeit ein prominenter US-amerikanischer Geologe, der seine Kollegenschaft dazu aufforderte, dass die "zahlreichen ungelösten Probleme, auf welche Mr. Hapgood unsere Aufmerksamkeit lenkt", zum "Gegenstand intensivierter Debatten von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt gemacht werden" sollten.

 

Tatsächlich lassen sich Veränderungen in der Neigung der Erdachse (Präzession, Nutation) nachweisen, aber keine so plötzlichen, dass etwa eine Krustenverschiebung zustande kommen würde. Nicht auf solchen Veränderungen geht die durch paläomagnetische Messungen nachgewiesene Umkehr der Magnetpole zurück, die im Mittel alle 250.000 Jahre stattfindet. Diese Polumkehr ist, soweit bekannt ist, nicht mit katastrophischen Ereignissen verbunden, und nahe menschliche Vorfahren (etwa der Homo erectus oder die Australopithecinen) haben mehrere Magnetpolumkehrungen überlebt. Während katastrophische Polsprung-Szenarien im Bereich universitärer Forschung somit als unbewiesen bzw. widerlegt gelten, finden sie nach wie vor einige Beachtung in der Atlantisforschung grenzwissenschaftlicher Ausprägung.

 

Dennoch gibt es die unterirdische Stadt in der Antarktis, die wegen der dort herschenden Bedingungen nur in einer Zeit vor dem Eis gebaut worden sein kann! Ist dies möglich, wenn die Antarktis immer dort gewesen wäre wo sie zur Zeit ist? Wie sah die Erde einst aus? Ist dies nicht nachweislich alles schon einmal geschehen und wird dennoch von Regierungen geleugnet?


Animation des Zerfalls der Pangaea (Trias - heute)