Reinhard Habeck: Phänomene, die es nicht geben dürfte

Die Satanskammer

Rätselhaftes von und mit Reinhard Habeck (im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt). In dieser Reihe kleiner Dokumentationen zeigt uns der Erfolgsautor Reinhard Habeck erstaunliche Phänomene - die es eigentlich nicht geben dürfte. Hier besuchen wir mit ihm in einer alten Burg die berüchtigte Satanskammer. Eine schauerliche Geschichte ist damit verbunden, und man erzählt sie sich heute noch in der Region ...

Im schönen Österreich liegt an steilem Bergeshange die alte Burg Tratzberg. Ihr Besitzer war einst ein großer, mächtiger Kaiser. Es war Kaiser Maximilian I, der diese heute noch wunderschöne Burg als sein Jagdschloß dort erbauen ließ. Später, im 15 Jahrhundert, so will die Sage wissen, lebte dort ein Ritter, der es mit der Gottesfürchtigkeit nicht so ernst nahm. Als er eines Tages wieder einmal nicht zur Messe erschien, und die heilige Andacht wieder einmal ohne ihn begonnen hatte, da hörten die Betenden einen gellenden Schrei aus dem Gemach des Ritters. Als die Gläubigen und der Priester in die Kammer des Ritters stürmten, blieb ihnen das Herz stehen ...

Die Geheimschrift am Goldenen Dacherl

Rätselhaftes von und mit Reinhard Habeck - Doku mit Michael Friedrich Vogt. Es ist eine Touristenattraktion mitten in Innsbrucks beschaulich-gemütlichen Innenstädtchen. An einem Platz glitzert und strahl das liebevoll "goldene Dachl" genannte, kleine Balkondächlein. Bei schönem Wetter stehen Touristen zuauf drumherum und fotografieren es. Doch kaum einer sieht, was wirklich an dem hübschen, kleinen Balkon interessant ist. Es ist nicht das Gold auf seinem Dach. Man muß schon wissen, wohin man schauen muß. Reinhard Habeck zeigt es uns ...

Ein kleines, aber prächtiges Wahrzeichen schmückt die gotische Innsbrucker Altstadt: das „Goldene Dachl“, das ganz mit feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt ist.

Die gotischen und barocken Häuserfassaden der Innsbrucker Altstadt stammen im Wesentlichen aus der Zeit zwischen 1500 und 1540. Typisch für den Städtebau dieser Zeit sind die schönen Lauben und Arkadengänge, die sich an der ehemaligen Hauptstraße der Residenzstadt Innsbruck – der heutigen Herzog-Friedrich-Straße – entlangziehen. Sie führt von Süden her zum Wahrzeichen von Innsbruck, dem „Goldenen Dachl“.
Kaiser Maximilian ließ den Prunkerker anläßlich seiner Hochzeit mit Bianca Maria Sforza von Mailand an die ehemalige Residenz Herzog Friedrichs IV. anbauen. Mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln leuchtete das Dach in der Sonne und zog bewundernde Blicke auf sich.

Doch all die Bewunderer, die ihre Kameras zücken, sehen das wahre Geheimnis nicht. Es ist die Geheimschrift hinter den Figuren auf der Balkonbrüstung.
Reinhard Habeck ist der Sache nachgegangen und fand über die Schrift, Kaiser Maximilian und noch einige seltsame Dinge beim Goldenen Dachl sehr interessante Dinge heraus.

Im Gebäude des Goldenen Dachl befindet sich das „Museum Goldenes Dachl“, die Gedenkstätte für Kaiser Maximilian I. (1459–1519), der eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Europas war. Er hinterließ in seiner Lieblingsstadt Innsbruck zahlreiche Spuren, das Goldene Dachl wurde zum Wahrzeichen der Stadt Innsbruck. Reinhard Habeck zeigt Verborgenes und Geheimnisvolles, aber auch ganz Offensichtliches, was normalerweise niemand bemerkt und was kaum jemand kennt.

In der nächsten Folge berichtet Habeck über noch eine geheimnisvolle Schrift. Und auch dieses Rätsel liegt vollkommen offen vor jedermanns Augen und widerspricht doch absolut der Geschichtsschreibung. Es kann nicht sein, und ist doch öffentlich zu sehen!

Die Erscheinung der Madonna im Glas ... Der Obelisk von Schönbrunn ... Wilgefortis

Rätselhaftes von und mit Reinhard Habeck – Doku mit Michael Friedrich Vogt. Wieder sind wir mit Reinhard Habeck in Österreich unterwegs. Diesmal finden wir in einer unscheinbaren, idyllischen Dorfkirche einen Marienverehrungsaltar. Nun, davon gibt es viele – besonders bei den Alpenbewohnern. Aber dieses Marienbild ist nicht von Menschenhand gemacht. Es ist ein kleines Wunder und auch die Wissenschaft kann sich das nicht erklären, was unsere Augen dort sehen.

Zuerst geht Reinhard Habeck noch einmal auf das Thema "Geheimschriften" ein und berichtet von dem Obelisken im Park von Schloß Schönbrunn, mitten in Wien. Diese hohe Steinnadel, die dort mitten im Park steht, soll nach der Überlieferung die Geschichte der Habsburger erzählen. So weit, so gut. Wäre keine Überraschung. Doch: Die Schrift, mit der der Obelisk beschrieben ist, sind ägyptische Hieroglyphen. Also alles Unsinn? Denn die Entzifferung der Hieroglyphen gelang doch bekanntermaßen erst 1822 durch den Stein von Rosette! Oder doch nicht? Wie sollte denn zur Zeit der Maria Theresia jemand die altägyptische, heilige Schrift so gut kennen? Kann es etwas damit zu tun haben, daß Kaiser Franz-Josef ein hochrangiger Freimaurer und Rosenkreuzer war?

Ein weiteres Thema, was Reinhard Habeck anschneidet ist die Legende von der "bärtigen Jungfrau", auch heilige Kümmernis oder Wilgefortis genannt. Was es mit dieser seltsamen Heiligen auf sich hat, das erzählt und Reinhard in dieser Folge. Auch diese Geschichte kennen die allermeisten heute gar nicht mehr. Nun mag es im Zeitalter des Gender Mainstreaming auch vielleicht gar nicht mehr als besonders erstaunlich angesehen werden, wenn man irgendwo in einer alten Kirche so ein seltsames Kruzifix findet.

Hier aber noch einmal die ganze Geschichte der "bärtigen Jungfrau", die auch Wilgefortis oder die "heilige Kümmernis" genannt wird. Wilgefortis ist eine legendäre Volksheilige, deren Wurzeln in der Frühzeit der Christianisierung Deutschlands liegen. Nach der erstmals im 15. Jahrhundert in den Niederlanden bezeugten Legende war sie die Tochter eines heidnischen Königs von Portugal, die Christin wurde und – um der Vermählung mit einem heidnischen Prinzen zu entgehen – Gott bat, ihr Aussehen zu entstellen. Als ihr daraufhin ein Bart wuchs, ließ der erzürnte Vater die Widerspenstige mit Lumpen bekleidet ans Kreuz schlagen, damit sie ihrem himmlischen Bräutigam gleiche. Die Sterbende predigte drei Tage lang vom Kreuz herab und bekehrte viele Menschen, darunter auch ihren Vater. Er ließ sie nun in kostbare Stoffe hüllen und errichtete nach ihrem Tod eine Kirche zur Buße. Mit der Legende der Wilgefortis verbunden ist die Sage von dem armen Spielmann, dem sie – in einer späteren Fassung als Braut des Königs Oswald von Northumbrien – ihren goldenen Schuh zuwarf, als er vor ihrem Bild spielte. Er wurde wegen Diebstahls zum Tode verurteilt, durfte vor der Hinrichtung aber noch einmal vor der Heiligenfigur spielen. Zum Beweis seiner Unschuld löste sich nun auch der zweite silberne Schuh von ihrem Fuß und rollte bis zu den Füßen des Geigers. Wilgefortis ist eine legendäre Volksheilige, deren Wurzeln in der Frühzeit der Christianisierung Deutschlands liegen. Nach der erstmals im 15. Jahrhundert in den Niederlanden bezeugten Legende war sie die Tochter eines heidnischen Königs von Portugal, die Christin wurde und – um der Vermählung mit einem heidnischen Prinzen zu entgehen – Gott bat, ihr Aussehen zu entstellen. Als ihr daraufhin ein Bart wuchs, ließ der erzürnte Vater die Widerspenstige mit Lumpen bekleidet ans Kreuz schlagen, damit sie ihrem himmlischen Bräutigam gleiche. Die Sterbende predigte drei Tage lang vom Kreuz herab und bekehrte viele Menschen, darunter auch ihren Vater. Er ließ sie nun in kostbare Stoffe hüllen und errichtete nach ihrem Tod eine Kirche zur Buße.

Mit der Legende der Wilgefortis verbunden ist die Sage von dem armen Spielmann, dem sie – in einer späteren Fassung als Braut des Königs Oswald von Northumbrien – ihren goldenen Schuh zuwarf, als er vor ihrem Bild spielte. Er wurde wegen Diebstahls zum Tode verurteilt, durfte vor der Hinrichtung aber noch einmal vor der Heiligenfigur spielen. Zum Beweis seiner Unschuld löste sich nun auch der zweite, silberne Schuh von ihrem Fuß und rollte bis zu den Füßen des Geigers.

In einer älteren Version heißt es: Kümmernis starb für ihren Glauben am Kreuz , nachdem sie einem heidnischen König zur Frau versprochen wurde und Christus ihr einen Bart wachsen ließ in Erhörung ihres Flehens, "dass sie keinem auf Erden gefalle, sondern ihm allein und dass er sie mache wie sie ihm am besten gefalle. Da verwandelte er sie und machte sie ihm gleich."

Quelle: Quer-Denken.TV