André Dürig: Natur ist Bio – das Paradies in den Garten holen

André Dürig im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Seit über 100 Jahren gibt es nun die Wasseraufbereitung für Poolwasser mit Hilfe von Chlorverbindungen. Trotzdem die Technik seit langem den Stand der Technik repräsentiert, zeigt die Erfahrung, daß nur ein geringer Anteil des Pools wirklich richtig betrieben wird; teils aus Unwissenheit, teils aus Kostengründen, teils aus Bequemlichkeit.

Über die Konsequenzen eines falsch betriebenen Chlorpools wird wenig nachgedacht. Chlor ist ein Gas, das sich relativ gut im Wasser löst. Daraus entstehende chlorierte Kohlenwasserstoffe - CKW - stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Da der Mensch jedoch gegen solche Meldungen resistent ist, steht ja schließlich auf jeder Zigarettenpackung, wird das ignoriert. Weiß der Badegast jedoch, daß sich diese organischen Chlorverbindungen in der Fettschicht der Haut anreichern und die Hautalterung fördern, sieht es schon etwas anders aus. Darum werden fieberhaft Alternativen gesucht. Eine davon ist das biologisch aufbereitete Wasser über einen Kiesfilter mit einem Durchmesser von nur 1.20 Meter. Wintersicher, sehr stromsparend und ohne Gift.

Der Mensch in seiner heutigen Lebenssituation mit höchsten Leistungsanforderungen und dem daraus folgenden Streß, der ihn krank macht. Die Natur, welche unter dem Menschen leidet und wiederum die Anforderung des Menschen nach Entspannung - in der Natur. Menschen hatten immer das Bestreben Wasser in der Nähe ihres Wohnbereiches zu haben. So auch heute!

Viele leisten sich einen Pool. Oft jedoch unüberlegt und unbedacht, was dessen Qualität, insbesondere dessen Wasserqualität anbelangt. Gleiches gilt für die Bepflanzung und den Folgen für die Tierwelt, z.B. Igel, Biene, Schmetterlinge, etc., und wiederum für den Menschen selber.

Es gibt bei einem Pool resp. der Reinigungsmechanismen zwei Grundarten von Schwimmteichen, die sich wesentlich unterscheiden. Wird nachträglich ein Filter in ein stehendes Gewässer eingebaut, wird das vorgesehene Reinigungssystem über den Haufen geworfen und oft das Gegenteil des Erwünschten erreicht. Genau dies wird oft fälschlicherweise in Foren und leider auch von Gärtnern empfohlen

Untersuchungsergebnisse der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften:
In stehenden Gewässern werden die reinigenden Mikroorganismen von den Pumpenrädern regelrecht gehäckselt und das natürliche System gestört.
Durch die Anströmung von Oberflächen findet ein schnellerer Aufbau von Biofilmen sowie Algen statt. Dies soll im biologischen Filter geschehen, aber nicht im Schwimmbereich oder in einem Gartenteich.

Das heißt: Entweder man bindet Phosphor in einem Filter, so daß im Schwimmbecken Phosphor nur noch in extrem geringer Menge, also weniger als 10ugP/l vorhanden ist. Dies erreicht man durch gezielte Anströmung des Filtersubstrates und durch Züchten von Biofilm im Filter. Damit wird den Algen die Lebensgrundlage entzogen und das Wasser bleibt langfristig so nährstoffarm und klar, wie Sie es sich wünschen. Dadurch gedeihen aber Pflanzen weniger und die Artenauswahl wird eingeschränkt.
Oder man läßt das Wasser komplett "stehen" und läßt die Mikroorganismen und Wasserpflanzen die Reinigung des Wassers vornehmen. Bei dieser Vorgehensweise kann es im Frühling auch mal zu einer Trübung des Wassers kommen, bis sich das Gleichgewicht wieder eingestellt hat. die Pflanzen gedeihen dafür besser als in einem komplett phosphorlimitierten Naturpool. Dies entspricht dann visuell also eher einem Schwimmteich.

Der im Filtermodul integrierte Skimmer zieht das Oberflächenwasser ab und sorgt so für eine saubere Wasseroberfläche. Die Filterform und der drucklose Betrieb ermöglichen trotz geringem Energieaufwand, eine schnelle, optimale Durchströmung des Filterkörpers. So erreicht der Filter eine schnelle Biofilmaufbau- und Phosphatentzugsrate, was das Algenwachstum verhindert und für ein nachhaltig stabiles Nährstoffgleichgewicht im Gewässer sorgt.

Worin unterscheidet sich Ihre Pumpe zu den traditionellen Systemen? Im Gegensatz zu den handelsüblichen Schwimmteichsystemen, bei denen Wasser direkt umgewälzt wird, pumpt beim SwissBioPool-System eine Luftpumpe Luft in den Luftheber, gibt diese durch ein Rohr ins Wasser ab und läßt so das Teich- oder Poolwasser zirkulieren. Dadurch wird der Energieverbrauch stark reduziert und mit viel weniger Aufwand die gleiche Menge Wasser gefiltert.

Was entsteht, ist ein Paradies im eigenen Garten.

Kontakt:
André Dürig
Grande Ferme 19,
3280 Murten
info@swissbiopool.com
http://www.swissbiopool.com