Die bizarrsten Straftaten der UNO: 173 Kilo Marihuana, Kinderpornografie und eine Kettensäge

Laut eines von der internationalen Organisation herausgegeben Jahresberichts bezüglich disziplinärer Angelegenheiten und Fällen krimineller Verhaltens-weisen, luden Mitarbeiter der Vereinten Nationen Kinderpornografie herunter und tauschten sie untereinander, transportierten ungefähr 173 Kilo Marihuana in einem offiziellen Fahrzeug und drohten sich untereinander Mord an (Keine Macht ohne Drogen – vom British Empire bis zur Neuen Weltordnung (Videos)).

Der vom UNO-Sekretariat stammende Bericht umfasst die Periode zwischen Juli 2014 und Juni 2015. Er benennt weder das betreffende Personal noch dessen Nationalität, oder wo die Verstöße stattgefunden haben.

 

Vielleicht am besorgniserregendsten ist, dass vier UNO-Mitarbeiter wegen des Empfangens und Speicherns von pornografischen Bildern Minderjähriger auf ihren offiziellen Computern und deren Verbreitung über UNO-Netzwerke entlassen wurden.

 

Es war unklar, ob die vier ungenannten Personen in ihren Heimatländern irgendwelche Anklagen zu befürchten haben. Ein fünfter Mitarbeiter, der pornografisches Material von Erwachsenen auf einem UNO-Computer gespeichert hatte, wurde degradiert und für die Dauer von zwei Jahren von einer Beförderung ausgeschlossen.

 

An anderer Stelle des Berichts wurde auf einen Angestellten Bezug genommen, der deswegen entlassen wurde, weil er „ein offizielles Fahrzeug der Organisation für den Transport von ungefähr 173 Kilogramm Marihuana“ benutzt hat.

Ein weiterer Mitarbeiter versuchte unerklärlicherweise, bei einem UNO-Passagierflug eine Kettensäge mitzunehmen. Noch ein anderer UNO-Sicherheitsbeamter wurde verhaftet, weil er einem Passagier während des Durchleuchtens seines Gepäcks 2.200 US-Dollar [ca. 1.000 Euro] entwendet hatte (Koks & Pornos: Illegale Downloads von Filmen und TV-Serien – Datenspur führt auch in Bundestag).

 

Die Ermittler gaben an, dass mehrere UNO-Mitarbeiter Kollegen Gewalt angedroht haben, einschließlich eines Angehörigen des Personals, der wiederholt mit der Tötung eines Botschafters gedroht hatte bzw. andeutete, dass er seine Ermordung veranlassen könnte.

 

In einem anderen Fall fuhr ein Mitarbeiter mit einem Traktor in das Büro eines Kollegen „in der Absicht, in dem Büro Schaden anzurichten und seinen Vorgesetzten zu verletzen.“ UNO-Ermittler führten den Vorfall auf „lang anhaltende arbeitsplatzbedingte Streitigkeiten“ zurück.

 

Andere Vermerke des Berichts waren eher banal: Ein Mitarbeiter entfernte unerlaubterweise Stacheldraht von einem UNO-Grundstück, ein Angestellter nahm Treibstoff aus UNO-Beständen an sich, ein Angehöriger des Personals stahl ein Ries [eine Verpackungseinheit] Papier und ein weiterer machte gegenüber seinen Vorgesetzten falsche Angaben über seine Ausbildung.

Das UNO-Sekretariat erfasst etwa 41.000 Mitarbeiter aus aller Welt. Nach UNO-Angaben ist es nach der Entlassung eines Mitarbeiters Sache der Mitgliedsstaaten, Ermittlungen aufzunehmen und Anklagen vorzubringen, wenn dies angemessen ist.

 

Dieses Vorgehen hat Kritiker auf den Plan gerufen, indem diese vorbringen, dass UNO-Mitarbeiter und Friedenswächter, die sexuelle Gewalt und andere Vergehen ausüben, von ihren Heimatländern kaum vor Gericht gestellt werden – falls die Vorfälle überhaupt jemals publik werden (Hinter den Kulissen der Vereinten Nationen: Wer wirklich das Sagen hat).

Laut des Berichts, der Vergehen des vorangegangenen Jahres von Juli 2013 bis Juni 2014 zusammenfasst, wurden auch mindestens drei Angehörige des Personals entlassen, weil sie Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen hatten.

Quellen: /news.vice.com/maki72 für PRAVDA TV