Der Biophilia-Effekt — Heilung aus dem Wald (Videos)

Das heilende Band zwischen Mensch und Natur: Der Wald tut uns gut, das spüren wir intuitiv. Doch was bisher mehr ein Gefühl war, belegt jetzt die Wissenschaft. Sie erforscht das heilende Band zwischen Mensch und Natur, das einen viel stärkeren Effekt auf uns hat, als wir bisher dachten.

So kommunizieren Pflanzen mit unserem Immunsystem, ohne dass es uns bewusst wird, und stärken dabei unsere Widerstandskräfte. Bäume sondern unsichtbare Substanzen ab, die gegen Krebs wirken (Waldbaden: In Japan ist das Bäume umarmen eine Wissenschaft).

 

Der Anblick unterschiedlicher Landschaften trägt zur Heilung unterschiedlicher Krankheiten bei, und wenn ein Spaziergang im Grünen die Stimmung aufhellt, hat das auch einen Grund. Clemens G. Arvay zeigt diesen »Biophilia-Effekt« nicht nur, er sagt auch, wie wir ihn mit Übungen besonders gut für uns nützen können. Im Wald, oder auch im eigenen Garten.

 

»Ich bin von der verständlichen Darstellung der großen Zusammenhänge der Natur in diesem Buch tief beeindruckt. So wird Wissenschaft erfahrbar.«
(Dr. Thomas Haase, Rektor der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien)

 

»Clemens G. Arvay bringt uns modernen, zivilisationsgeschädigten Menschen die Kraft der Natur wieder nahe – in erfrischender Sprache und unter Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.«
(Dr. Wolf-Dieter Storl, Ethnologe und Autor)

 

»Selten habe ich beim Lesen so viel gestaunt, gelernt und Freude empfunden wie bei diesem wundervollen Buch.«
(Dr. Ruediger Dahlke, Arzt und Autor)

 

Hier das Inhaltsverzeichnis als PDF.

Im seinem Buch beschreibt der österreichische Biologe Clemens G. Arvay nicht nur die heilenden Effekte der Wälder und der Natur auf uns Menschen, sondern stellt auch dar, wie dieser Biophilia-Effekt im Garten auf uns einwirkt.

Ökologisch und gesundheitlich sind sogenannte Waldgärten besonders wertvoll, die am Ökosystem Wald mit seinen vielen ineinandergreifenden Schichten angelehnt sind. Arvay gibt in seinem Buch konkrete Tipps zur Anlage heilender Gärten direkt vor der Haustüre. Auch an Kliniken in ganz Europa wird Gartentherapie bereits erfolgreich angewendet.

1983 wurde in der weltbekannten naturwissenschaftlichen Fachzeitschrift Science der Beweis erbracht, dass Menschen, die nach Operationen aus dem Krankenhausfenster auf einen Baum blicken können, schneller gesund werden als Patienten, die das nicht können.

 

Außerdem haben Forscher herausgefunden, dass Bäume spezielle Kommunikationssubstanzen aus der Stoffgruppe der Terpene abgeben, deren Einatmen das menschliche Immunsystem immens stärkt und sogar die wichtigsten vor Krebs schützenden Mechanismen des Körpers fördert.

Biologe Arvay legt all diese und noch viele weitere “Biophilia-Effekte” in seinem Buch dar. Im folgenden Video gibt er aber vor allem konkrete Tipps für ökologiche Waldgärten und führt dabei durch seinen eigenen Garten, wo er sein Wissen in die Praxis umsetzt:

Natur statt Fitness-Studio

Im nachfolgenden Video plädiert der Biologe und Sachbuchautor Clemens G. Arvay für mehr Sport in der Natur. Er nimmt die Zuseherinnen und Zuseher mit auf eine Tour auf dem Fahrrad, zu Fuß und im Wasser. An der Donau geht es zuerst zu den felsigen Bergen der Wachau hinaus, einer einzigartigen, schroffen Landschaft entlang des Flusslaufes.

 

 

In schwindelerregender Höhe steht ein Geländelauf an und ein atemberaubender Blick ins Tal wartet. Durch den Wald und die Weinberge geht es zurück in die Ebene, wo an einem wunderschönen Waldsee ein natürlich gewachsenes “Trainingsgerät” im Wasser wartet (Körper und Geist: Warum Waldspaziergänge so gesund sind).

 

Dieser Film ist voll von sehenswerten Naturaufnahmen.

Der Wald als ein ganzes Wesen: wood wide web

Wir haben es alle schon immer gewußt und gefühlt: Ein Wald ist nicht eine Ansammlung von Bäumen, die jeder für sich einsam vor sich hinwachsen und voneinander nichts wahrnehmen. Schaut Euch diesen kurzen Film an, dann wißt Ihr, daß wir mit unserer Sicht auf die Dinge instinktiv richtig liegen (Bäume „erinnern“ sich an historische Zeiten von Hunger und Not).

Ein unglaublich spannender, kurzer Film mit einem ganz außerordentlichen Waldhüter. Er erklärt anhand ganz schulwissenschaftlicher Forschungsergebnisse das Wesen Wald. Daß die Pflanzen und Tiere blitzschnell und sehr genau miteinander kommunizieren und Bäume fühlende, soziale Wesen sind.

 

Bäume sprechen miteinander, sie haben ein kollektives Gedächtnis (Pflanzen am Lügendetektor: Die Gefühle des Drachenbaums (Videos)). Klingt unglaublich, ist aber wissenschaftlich belegt. SWR4 Redakteur Lars Michael Storm und Filmemacher Beat von Stein haben Förster Peter Wohlleben in seinem Wald getroffen.

„Es gibt nur eine Heilkraft, und das ist die Natur.“
(Arthur Schopenhauer)